Bremen - Alexander Nouri freut sich sehr darüber, dass die Taktik gegen Leverkusen voll aufgegangen ist - vor allem die Einstellung passte. Roger Schmidt mahnt fehlende Entschlossenheit bei seiner Elf an. Die Stimmen zum Spiel.

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Alexander Nouri (Trainer SV Werder Bremen): "Ich freue mich, dass wir den Menschen hier diese drei Punkte bescheren konnten. Wir haben heute wieder mit unheimlich viel Herz und Leidenschaft agiert. Die erste Viertelstunde haben wir es sehr gut gemacht und immer wieder Nadelstiche gesetzt. Wir wollten den Raum hinter unserer Kette relativ klein halten oder vorne attackieren und den Gegner zu langen Bällen zwingen."

Roger Schmidt (Trainer Bayer 04 Leverkusen): "Wir haben sehr einfache Gegentore bekommen. Die letzte Entschlossenheit und Aufmerksamkeit war in den entscheidenden Situationen bei Bremen größer als bei uns. Ich dachte, dass wir aus den letzten Auswärtsspielen gelernt haben, aber heute ist es wieder passiert. Das ist sehr ärgerlich. Bremen hat sich hinten raus den Sieg mit sehr viel Leidenschaft verdient. Uns fehlte heute das fußballerische Vermögen, um noch klarere Torchancen herauszuspielen."

"Das ist das, was ich immer wollte"

Ousman Manneh (SV Werder Bremen): "Es ist eine großartige Erfahrung und unglaublich, hier vor 40.000 Fans im Weserstadion zu spielen. Das ist das, was ich immer wollte. Ich bin sehr glücklich. 2014 bin ich nach Bremen gekommen und ich wollte nur Fußball spielen."

Julian Brandt (Bayer 04 Leverkusen): "Die Niederlage müssen wir uns selber ankreiden. Es war nicht alles gut, sonst hätten wir das Spiel gewonnen. Wir haben einfach trostlos nach vorne gespielt, nur ein Tor geschossen und zwei blöde Gegentore kassiert. Dann verlierst du hier und fährst ohne Punkt nach Hause. Es war heute auf jeden Fall machbar, hier zu gewinnen."

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