Mönchengladbach - Dank des 2:0 (1:0)-Erfolgs über den FC Ingolstadt, durfte Borussia Mönchengladbach den zehnten Bundesliga-Heimsieg in Folge feiern. Nur zwei Mal in der Vereinsgeschichte gab es längere Siegesserien vor eigenem Publikum, zuletzt vor 29 Jahren.

Die Topdaten zum Spiel

  • Ingolstadt wartet seit saisonübergreifend zehn Bundesliga-Spielen auf einen Sieg, so lange wie aktuell kein anderer Bundesligist. Das war zuletzt Hannover 96 bis Mai 2015 passiert (sogar 16 Mal in Folge ohne Sieg).
  • Andre Schubert hat nun 34 Bundesliga-Spiele auf dem Buckel und 20 davon gewonnen – der Sieganteil von 59 Prozent ist einsame Spitze unter allen Mönchengladbacher Trainern; Hennes Weisweiler folgt mit einer Quote von 50 Prozent.
  • Ingolstadt ist saisonübergreifend seit 16 Auswärtsspielen sieglos, gewann letztmals am 19. September 2015 auf fremdem Platz (1:0 in Bremen).
  • Letzte Saison hatte Ingolstadt nach fünf Spieltagen zehn Punkte, jetzt ist es nur einer.
  • Mönchengladbach hat dank des Sieges nach fünf Spieltagen satte zehn Punkte auf dem Konto, das ist der beste Start seit fünf Jahren – vor einem Jahr waren es zum gleichen Zeitpunkt null Punkte gewesen und Lucien Favre trat zurück.
  • Lars Stindl erzielte seinen neunten Bundesliga-Treffer für die Fohlen, die letzten acht davon vor heimischem Publikum – das wurde in acht Siege umgemünzt.
  • Linksfuß Oscar Wendt erzielte zwei seiner letzten drei Tore mit rechts – insgesamt erzielte er sein zehntes Bundesliga-Tor, immer gewann die Borussia wenn der Schwede traf.
  • Ingolstadt machte den Gastgebern das Leben über weite Strecken mit 117 gelaufenen Kilometern und nur sieben zugelassenen Torschüssen schwer, war aber selbst zu selten zwingend – noch nie erspielten sich die Fohlen in einem Heimspiel unter Schubert so wenige Torschüsse.
  • Mahmoud Dahoud kam erstmals in dieser Bundesliga-Saison von Beginn an zum Einsatz, war mit 12,6 Kilometern laufstärkster Spieler der Partie und steigert sich im Verlauf der Partie bis zur Torvorlage für Wendt.