Hamburg - Der Hamburger SV und der 1. FSV Mainz 05 trennen sich im Duell um den Klassenerhalt 0:0. Beide treten mit der Punktteilung ein bisschen auf der Stelle: Der HSV steht weiter auf Rang 16 hinter den mit 34 Zählern punktgleichen Rheinhessen. Aufgrund des deutlich schlechteren Torverhältnisses der Norddeutschen ist die Abstiegsgefahr für Hamburger deutlich größer.

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Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV): "Wir müssen erst einmal mit der schwierigen Situation klarkommen. Das hat man unserem Spiel angemerkt. Zudem haben beide Torhüter sehr gut gehalten. Jeder einzelne Punkt kann wichtig sein, deshalb konnten wir kein Harakiri spielen. Ich bin aber sicher, dass es heute richtig war, nicht zu viel zu riskieren. Denn beide Teams pressen sehr gut. Wir waren optisch überlegen, die besseren Chancen hatte aber Mainz."

Martin Schmidt (Trainer FSV Mainz 05): "

Es war sicher kein Leckerbisssen heute Nachmittag. Aber man muss berücksichtigen, um was es für beide Mannschaften geht. Für uns war es ein sehr schwieriges Spiel. Ein Punkt war unser Minimalziel, und den haben wir erreicht. Das kann ein ganz wichtiger Punkt für uns sein - in Verbindung mit unserem guten Torverhältnis."

"Abstiegskampf ist dreckig"

Christian Mathenia (Hamburger SV): "Abstiegskampf ist dreckig, wir wussten natürlich vorher, dass es kein Leckerbissen heute wird. Der Fokus aufs Spiel war sehr extrem, deswegen sind wir auch total enttäuscht, dass wir keine drei Punkte geholt haben."

"Ein Punkt ist besser als keiner 

Leon Balogun (FSV Mainz 05): "Ich sag immer: Ein Punkt ist besser als keiner. Es war bestimmt mehr drin. Spielerisch hätten wir mehr investieren können, mit unserem Ballbesitz sind wird nicht ganz so gut umgegangen. Wir haben ein Punkt sind wird nach wie vor vor dem HSV. Das ist das Entscheidende, dass wir nicht verloren haben. Ich denke, mit der Einstellung, dem Einsatz und der Leidenschaft kann man zufrieden sein."

Daniel Brosinski (FSV Mainz 05): "Wir wollten auf jeden Fall was mitnehmen. Das haben wir geschafft. Wir habe hinten kaum was zugelassen, das war eine solide Defensivarbeit und darauf lag unser Hauptaugenmerk. Und ich denke, am Ende müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein."

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