Sinsheim - Die Rekord-Profis der TSG 1899 Hoffenheim haben Borussia Dortmund im Zweikampf um die direkte Champions-League-Qualifikation unter Zugzwang gesetzt. Sechs Tage vor dem direkten Duell setzten sich die Kraichgauer 1:0 (0:0) gegen den anderen Pokalfinalisten Eintracht Frankfurt durch. Durch den Dreier zum Abschluss des 31. Spieltags der Bundesliga reist die TSG als Tabellendritter mit einem Punkt Vorsprung nach Dortmund.

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Die Fantasy-Heroes

Benjamin Hübner (16 Punkte) / Sebastian Rudy (10) / Oliver Baumann (10)

Das Spiel in Kürze

Ausgerechnet Benjamin Hübner (90.), der Sohn von Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner, traf kurz vor Schluss für die zu Hause nach wie vor ungeschlagenen Hoffenheimer, die ihren Heimrekord auf 16 Partien ohne Niederlage ausgebaut haben. Zudem haben die Kraichgauer mit 58 Zählern eine neue Punkte-Bestmarke aufgestellt. Der bisherige Rekord des Clubs, der seine erste Europacup-Teilnahme bereits sicher hat, lag bei 55 Zählern (2008/09).

Vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena übernahmen die Gastgeber nach einer kurzen Phase des Abtastens die Initiative. Doch trotz ihrer spielerischen Überlegenheit konnte sich die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann zunächst keine echten Torchancen erarbeiten. Dennoch war die TSG in der 26. Minute der Führung ganz nahe, Nadiem Amiri traf den Pfosten.

Auch nach dem Seitenwechsel warteten die Zuschauer zunächst vergebens auf Torchancen. Lediglich ein Abseitstreffer des früheren Hoffenheimers David Abraham sorgte für ein wenig Aufregung (54.). Haris Seferovic hatte in der 86. Minute noch eine gute Gelegenheit für die Gäste, ehe Hübner die Hausherren jubeln ließ.

SID

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© imago / Jan Huebner

Die Highlights im Spielfilm

  • 27. Minute: Pfosten
    Hoffenheim mancht es schnell. Andrej Kramaric passt zu Pavel Kaderabek rechts steil, der legt in die Mitte. Da ist Wagner, tritt aber am Ball vorbei. Dahinter steht Amiri und kriegt das Leder gegen das Schienbein - von dort hoppelt es gegen den Pfosten.
  • 53. Minute: Abseits
    Frankfurt jubelt - aber das Tor zählt nicht. Ecke Eintracht, hinten rechts nimmt Marco Fabian das Leder volley und nagelt es Richtung linken Pfosten. Da steht David Abraham und fälscht den Ball ins Tor. Doch er stand beim Schuss im Abseits.
  • 82. Minute: Chance vertan
    Das war die Riesenchance für die Gäste. Kurz hinter der Mittellinie dreht sich Haris Seferovic mit Ball um Kevin Vogt - und marschiert dann in Richtung Tor. Vogt bleibt an ihm dran, stört. Am Strafraum schießt Seferovic dann. Aber er hat keine Kraft mehr und trifft den Ball nur mit der Sohle. So ist das kein Problem für Oliver Baumann.
  • 90. Minute: TOOOR - Hübner trifft
    Unglaublich! Hoffenheim macht doch noch das Tor. Ecke von Links von Sebastian Rudy. An der Fünfmeterlinie steigt Benjamin Hübner am höchsten und köpft den Ball ins Tor. 1:0 für die TSG.

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Top-Fakt

Die TSG 1899 Hoffenheim gewann im 16. Spiel zum achten Mal gegen Eintracht Frankfurt. Gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten gelangen so viele Siege. Hoffenheim spielte gegen die Eintracht zudem zum vierten Mal in Folge zu null und blieb insgesamt zum siebten Mal ohne Gegentor gegen die SGE. Gegen keinen anderen Club weist 1899 solche Erfolge auf.

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Spieler des Spiels:
Benjamin Hübner

Benjamin Hübner köpfte die TSG auf Champions-League-Platz drei, er erzielte auch sein zweites Saisontor nach einer Eck. Zudem war er gewohnt zweikampfstark, 67 Prozent gewonnene Duelle waren der zweitbeste Wert der Partie.