Darmstadt - Der SV Darmstadt 98 hat seinen Abstieg aus der Bundesliga mit einem historischen Sieg noch einmal um mindestens eine Woche verschoben. Dem Tabellenletzten gelangen durch das 3:0 (2:0) gegen den Sport-Club Freiburg erstmals in seiner Clubgeschichte drei Erfolge in Serie - von einer Rettung sind die Südhessen bei acht Punkten Rückstand auf den Relegationsrang aber weiterhin meilenweit entfernt.

>>> Hol dir jetzt die offizielle App der Bundesliga!

Die Fantasy-Heroes

Jerome Gondorf (13 Punkte) / Wilson Kamavuaka (12) / Felix Platte (11)

Das Spiel in Kürze

Fans und Spieler genossen nach dem Abpfiff den Erfolg, den Felix Platte (22.), Jerome Gondorf (45.+1) und Sven Schipplock (65.) mit ihren Treffern sicherstellten, in vollen Zügen. Von Beginn an zeigten die Lilien zuvor, dass sie sich noch nicht abgeschrieben haben.

Weil die Freiburger äußerst abwartend agierten und den Spielaufbau der Darmstädter erst ab der Mittellinie zu stören versuchten, kamen die Lilien immer wieder zu Abschlüssen, unter anderem durch den auffälligen Mario Vrancic (19./21.). Die Führung durch Platte, der per Kopf traf, war auch deshalb mehr als verdient. Auch danach blieb Darmstadt das dominierende Team, wenngleich der Treffer von Gondorf, ebenfalls mit dem Kopf erzielt, unmittelbar vor der Pause ein wenig überraschend kam.

In der 64. Minute hätte Marcel Heller die Entscheidung herbeiführen können, als er alleine auf das Freiburger Tor zustürmte. Anstatt zu schießen, legte er denn Ball jedoch zu Gondorf quer, der in letzter Sekunde entscheidend gestört wurde. Besser machte es wenig später Schipplock.

>>> Alle Infos zu #D98SCF im Matchcenter

© gettyimages / Simon Hofmann

Die Highlights im Spielfilm

  • 14. Minute: Ansatzlos
    Aus der Drehung zieht Nils Petersen aus 20 Metern halbrechts ab. Ein flacher Schuss ins linke Eck. Michael Esser ist unten, kann ihn aber nur nach vorne abklatschen lassen. Im Nachfasssen hat er das Leder dann.
  • 22. Minute: TOOOR - Platte macht das 1:0
    Die Lilien gehen in Führung. Sandro Sirigu spielt Rechts Marcel Heller frei. Der spielt schulterhoch an den kurzen Pfosten. Und da hält Felix Platte den Kopf hin und trifft aus drei Metern zum 1:0 ins kurze Eck.
  • 45. Minute: TOOOR - Gondorf zum 2:0
    Die Lilien leben weiter! Und machen das 2:0. Mario Vrancic schlägt einen Freistoß aus 40 Metern mit Schnitt in den Strafraum. Und plötzlich ist Jerome Gondorf an der Fünfmeterlinie zentral ganz frei und köpft ins rechte Eck.
  • 64. MInute: Das muss das 3:0 sein
    Ein toller Pass in die Tiefe auf Marcel Heller. Der ist auf und davon und frei vor Schwolow. Doch statt es selbst zu machen, legt er den Ball quer in die Mitte auf den mitgelaufenen Gondorf. Aber Manuel Gulde ist mit der Grätsche dazwischen und klärt.
  • 65. Minute: TOOOR - Schipplock macht das 3:0
    Und da ist das 3:0 dann doch. Gondorf erobert den Ball, spielt Sven Schipplock im Strafraum an. Der ist mit dem Rücken zum Tor, dreht sich um Frantz und schießt aus zwölf Metern ins kurze Eck.
  • 67. MInute: Altintop rettet doppelt
    Pech für den SC und eine riesige Doppeltat von Hamit Altintop. Ecke für Freiburg, Maximilian Philipp nimmt den Ball mit der Brust am Elfmeterpunkt an, drückt gleich ab. Auf der Linie klärt Altintop mit dem Fuß. Wieder kriegt Philipp den Ball und schießt aus drei Metern - Altintop auf die Brust.

>>> Aufstellungen und Statistiken im Liveticker

Top-Fakt

Der SV Darmstadt 98 erzielte im vierten Spiel in Folge mindestens zwei Tore. Eine längere derartige Serie gelang den Lilien in ihrer Bundesliga-Geschichte noch nie. Zudem feierten die Darmstädter erstmals in ihrer Bundesliga-Geschichte drei Spiele in Folge.

>>> Mehr Top-Fakten zu #D98SCF

Top-Tweet

de.espirit.firstspirit.generate.ContentContext@6b2911c0

Spieler des Spiels:
Jerome Gondorf

Jerome Gondorf erzielte sein drittes Saisontor und egalisierte damit seinen persönlichen Rekord aus der vergangenen Spielzeit; es war zugleich sein erstes Kopfballtor in der Bundesliga. Obwohl er zehn Minuten vor Ende ausgewechselt wurde, bestritt er so viele Zweikämpfe wie kein anderer Darmstädter (27), von denen er gute 59 Prozent gewann.