Frankfurt - Mit dem 2:2 zwischen Eintracht Frankfurt und SV Werder Bremen konnten am Freitagabend beide Trainer leben. SGE-Trainer Niko Kovac freute sich, dass seine Mannschaft "nie aufgegeben" hat. Die Stimmen zum Spiel

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Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir haben nie aufgegeben, das ist der Charakter dieser Mannschaft. Dennoch: Es war mehr drin. Aber mir müssen nehmen, was wir kriegen. Ich habe den Jungs in der Halbzeit gesagt, dass sie an sich glauben sollen. Das 1:2 in der 48. Minute war wichtig, die Jungs haben die zweite Luft bekommen. Ich weiß nicht, ob der Knoten jetzt geplatzt ist, aber zumindest ist er etwas gelockert."

Alexander Nouri: (Trainer SV Werder Bremen): "Wir haben uns den Punkt mit einer unglaublicher Energieleistung erarbeitet und mit Willen verdient. Wir hatten viele Umstellungen und haben das gut kompensiert."

"Die Mannschaft ist voll intakt"

Danny Blum (Eintracht Frankfurt): "Der Punktgewinn war sehr wichtig. Wir haben zu Hause gespielt, und Bremen ist einer unserer Verfolger, der knapp hinter uns steht. Wir wollten die Bremer natürlich hinter uns halten. Das haben wir geschafft. In der zweiten Halbzeit haben wir Moral gezeigt. Ich denke, daran sieht man, dass die Mannschaft voll intakt ist."

Lukas Hradecky (Eintracht Frankfurt): "Der Punktgewinn war sehr wichtig für die Psyche. Das Tor kurz nach der Halbzeit war sehr bedeutsam, dadurch haben wir richtig Druck auf die Bremer ausüben können. Ich weiß nicht, ob Bremen verdient in Führung gegangen ist. Aber so ist Fußball. Wir haben im Moment kein Spielglück und müssen wirklich kämpfen für unsere Punkte. In der Halbzeitpause haben wir uns vorgenommen, niemals aufzugeben und den Kopf immer oben zu halten."

Marco Fabián (Eintracht Frankfurt): "Ich habe mich sicher gefühlt und wusste vor dem Elfmeter: Den mache ich rein! Hinten raus war es ein wichtiger Punktgewinn für uns."

"Müssen das cleverer machen"

Max Kruse (SV Werder Bremen): "Frankfurt hat uns in der ersten Halbzeit sehr gut zugestellt, aber wir haben aus zwei Torschüssen zwei Tore gemacht. Das zeichnet uns aktuell aus. Die Eintracht ist dann mit Wut aus der Kabine gekommen, sie haben seit neun Partien nicht gewonnen und hatten eine Menge zu verlieren. Dennoch müssen wir das cleverer machen und dürfen nicht gleich nach drei Minuten den Anschlusstreffer kassieren. Das war sehr unnötig und ärgerlich da die Frankfurter dadurch mächtig Aufwind bekommen haben."

Zlatko Junuzovic (SV Werder Bremen): "Der Punkt für Frankfurt war verdient. Der Kräfteverschleiß war enorm groß, vor allem nach dem Schalke-Spiel, in das wir viel investiert haben. Die Läufe in die Tiefe waren nicht mehr möglich, da hätten wir mehr attackieren müssen."

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