Köln - FC-Trainer Peter Stöger gratuliert Borussia Mönchengladbach zum Derbysieg. Sein Gegenüber Dieter Hecking gibt zu, dass er zwischenzeitlich am Sieg gezweifelt hat. Die Stimmen zum Spiel.

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Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Die bessere Mannschaft hat heute verdient gewonnen. Wir hatten gegen einen sehr guten, ballsicheren und laufstarken Gegner Schwierigkeiten Zugriff zu bekommen. Dank guter Moral sind wir zweimal zurückgekommen. Aber von der Spielidee und von der Passsicherheit her war Gladbach schon sehr stark."

Dieter Hecking (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir sind als verdienter Sieger vom Platz gegangen. Köln hat Qualitäten, man muss sie ständig bespielen. Und ich hatte durchaus Zweifel, dass wir nach dem 2:2 zurückkommen. Aber wir haben diese Phase mit Bravour überstanden. Grundsätzlich wissen wir, dass wir den Ball gut laufen lassen können und dass es gegen uns schwierig wird, wenn die Maschine ans Laufen kommt."

"Haben uns zu sicher gefühlt"

Timo Horn (1. FC Köln): "Wir haben uns, glaube ich, zu sicher gefühlt in der zweiten Hälfte. Wir haben nicht mehr so viel gemacht und uns keine Chancen mehr erspielt. Nach dem Ausgleich hatte ich eigentlich das Gefühl, dass wir die Hamburger im Griff haben und das Spiel auch drehen können."

"Wollten das Derby unbedingt gewinnen"

Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach): "Wir haben einen riesigen Aufwand betrieben. Wir wollten das Derby auf jeden Fall gewinnen. Die Gegentore haben wir durch kleine Unaufmerksamkeiten bekommen, das darf uns natürlich nicht passieren. Es ist natürlich etwas ganz Besonderes für mich, hier im Derby das entscheidende Tor gemacht zu haben. Wir wollten Druck auf die Mannschaften vor uns machen, und wir sind jetzt wieder in Schlagdistanz."

Jannik Vestergaard (Borussia Mönchengladbach): "Es war natürlich kein schlechter Moment, dieses Führungstor zu machen: Im Derby, auswärts, vor der Kölner Kurve. Das Spiel hätte eigentlich nie so eng werden dürfen, wie es am Ende dann wurde. Ich fand, dass wir die Begegnung dominiert haben und auch mehr Chancen hatten. Aber irgendwie haben wir dann doch zwei Gegentore kassiert. Vielleicht ist es einfach dieses Spezielle, dass die Derbys haben. Die Liga ist nach wie vor sehr eng, aber so wie wir im Moment spielen, dürfen wir uns nach vorne orientieren, wenn wir das abrufen, was wir in den vergangenen beiden Partien gezeigt haben."

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