Bremen - Alexander Nouri lässt sich von der Bremer Siegesserie nicht blenden, die Fans dürfen aber von mehr als dem Klassenerhalt freuen. Markus Weinzierl, Trainer des FC Schalke, sprach von einer bitteren Niederlage seines Teams.

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  • Alexander Nouri (Trainer SV Werder Bremen):"Die Basis für den Sieg war, dass wir eine Gemeinschaft waren. Wir haben hinten wenig zugelassen und waren vorne effektiv. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen. Sie hat mit Herz gespielt und sich belohnt. Die Fans können gerne träumen, wir machen das trotz unserer Erfolgsserie nicht. Ich denke nur an das anstehende Spiel gegen Eintracht Frankfurt."

  • Markus Weinzierl (Trainer FC Schalke 04):Ich glaube, dass wir das Spiel in der Anfangsphase eigentlich im Griff hatten. Es war klar: Wer in Führung geht, hat in diesem Duell die besseren Karten. Beim ersten Gegentor haben wir den zweiten Ball schlecht verteidigt. Werder konnte nach dem 1:0 gut stehen und kontern. Von der 50. bis zur 60. Minute hatten wir dann eine gute Phase, in der wir einige Chancen nicht nutzen konnten. Dann kam die 75. Minute, in der wir in der Vorwärtsbewegung den Ball verlieren und in der Folgesituation den Elfmeter produzieren. Das dritte Tor obendrauf war dann zu viel. Da haben wir erneut in der Bewegung nach vorne den Ball verloren. Das darf uns nicht passieren. Werder hat es gut gemacht, wir nicht. Für uns war es eine bittere Niederlage.

"Ein gebrauchter Tag für uns"

  • Maximilian Eggestein (SV Werder Bremen): "Wir haben uns das hart erarbeitet, wir betreiben hohen Aufwand, sind füreinander da. Aber wir bleiben auf dem Boden."

  • Zlatko Junuzovic (SV Werder Bremen): "Maxi Eggestein kommt rein und spielt als wäre er total erfahren. Hat sich heute mit dem Tor belohnt."

  • Alessandro Schöpf (FC Schalke 04): Wir haben nach vorne die Durchschlagskraft vermissen lassen. Zwar hatten wir ein, zwei ordentliche Chancen, vor allem zu Beginn der zweiten Hälfte. Die haben wir aber leider nicht genutzt. Dass wir uns dann so auskontern lassen, ist natürlich sehr bitter. Alles in allem war es ein gebrauchter Tag für uns. Es nützt nichts: Wir müssen das Spiel jetzt so schnell wie möglich abhaken und positiv nach vorne schauen. Am Samstag haben wir gegen Wolfsburg die Möglichkeit, es wieder besser zu machen. Da müssen wir die Fehler, die wir heute gemacht haben, abstellen und uns vorne wieder mehr Chancen erarbeiten.

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