Freiburg - Der Sport-Club Freiburg hat bei seinem ersten Heimspiel nach der Rückkehr in die Bundesliga einen Erfolg gefeiert. Der Aufsteiger setzte sich gegen Borussia Mönchengladbach nach einer überzeugenden Leistung verdient mit 3:1 (0:1) durch.

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Maximilian Philipp - 17 Punkte, Vincenzo Grifo - 11 Punkte, Florian Niederlechner - 9 Punkte

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Das Spiel in Kürze

Maximilian Philipp (54./85.) und Nils Petersen (Foulelfmeter, 88.) sorgten für die perfekte Freiburger Heimspiel-Premiere nach der Rückkehr in die Bundesliga. Für Gladbach war es saisonübergreifend die erste Pleite nach zuvor acht Partien ohne Niederlage. Thorgan Hazard (35.) hatte die Gäste mit seinem vierten Pflichtspieltreffer in Führung gebracht.

Vor 24.000 Zuschauern kauften die Freiburger den Gästen immer wieder mit ihrer giftigen Zweikampfführung den Schneid ab. Das Team von Coach Christian Streich stand im Mittelfeld kompakt und dicht gestaffelt, während die Borussen zwar gefällig kombinierten - die zündenden Ideen nach vorne fehlten aber. Schubert hatte Hazard in die Startelf gestellt und der bedankte sich für das Vertrauen mit einem Traumtor zur schmeichelhaften Führung. Der Belgier zog nach einer guten halben Stunde aus rund 19 Metern mit seinem schwächeren linken Fuß ab und traf ins lange Eck.

Auch nach dem Wechsel drückten die Badener - und wurden belohnt, als der starke Philipp aus halbrechter Position zunächst zum verdienten Ausgleich in den Winkel traf und später per Direktabnahme die Führung erzielte. Petersen machte mit einem Strafstoß alles klar.

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© gettyimages / Michael Kienzler

Die Highlights im Spielfilm

  • 16. Minute: PFOSTEN!
    Glück für Gladbach! Tobias Strobl verschätzt sich bei einem langen Ball an die Strafraumgrenze, wodurch Florian Niederlechner das Leder bekommt. Der Angreifer wird von drei Borussen nicht ernsthaft gestört, zieht aus der Drehung ab und Torhüter Sommer kann nur zuschauen, wie der Ball an den linken Pfosten geht.

  • 35. Minute: TOOOR! Hazard trifft!
    Freiburg hat die Chancen, Gladbach macht das Tor! Zunächst verliert die Borussia durch einen schwachen Pass von Kramer den Ball eigentlich. Ibrahima Traore setzt aber gut nach, spitzelt den Ball zu Thorgan Hazard, der etwas zu viel Platz hat und den Ball aus rund 20 Metern in die lange Ecke zirkelt.

  • 54. Minute: TOOOR! Ausgleich Freiburg!
    Jetzt belohnt sich der Sport-Club mit dem verdienten Ausgleich! Grifo wird auf der linken Seite nicht gestört, spielt ins Zentrum auf Maximilian Philipp, der sich gegen Tobias Strobl durchsetzt und dann aus rund 20 Metern den Ball in die rechte Ecke schießt. Sommer kann nur hinterherschauen.

  • 62. Minute: Pech für Freiburg!
    Das hätte das 2:1 sein müssen! Sommer lässt einen verdeckten Freistoß von Grifo abklatschen, das Tor ist eigentlich leer, aber Caglar Söyüncü und Manuel Gulde behindern sich gegenseitig und ermöglichen der Borussia so eine Rettungsaktion in höchster Not. 

  • 84. Minute: TOOOR! Freiburg dreht das Spiel!
    Langer Ball von Torhüter Alexander Schwolow, der gerade eingewechselte Nils Petersen legt unbedrängt per Kopf ab auf Maximilian Philipp, der viel zu viel Platz hat und den Ball direkt mit einem satten Schuss in die linke Ecke setzt.

  • 88. Minute: TOOOR! 3:1 für Freiburg!
    Freiburg macht den Deckel drauf! Vincenzo Grifo ist nach einem dicken Patzer der Abwehr frei durch, geht am Sommer vorbei und wird dann gefoult. Den anschließenden Elfmeter verwandelt Nils Petersen sicher mit einem Schuss in die linke Ecke. Sommer ist in die rechte Ecke gesprungen.

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Top-Fact zum Spiel

Der SC Freiburg verlor keines seiner letzten neun Heimspiele gegen Borussia Mönchengladbach (sieben Siege, zwei Remis) - gegen keinen anderen Bundesligisten hat der SC einen so guten Lauf vor eigenem Publikum (>>> mehr Topfakten zu #SCFBMG).

Top Tweet:

Spieler des Spiels: Maximilian Philipp

Maximilian Philipp erwischte gegen Mönchengladbach einen sehr effektiven Tag und machte aus vier Torschüssen zwei Tore. Erstmals in seiner Zeit als Profi erzielte er einen Doppelpack. Acht seiner bisherigen elf Punktspieltreffer in der Bundesliga und 2. Bundesliga markierte er vor eigenem Publikum.