Hamburg - Der HSV hat mit einem Sieg gegen Leverkusen den 19. Spieltag eröffnet. Was sagen die Protagonisten? Die Stimmen zum Spiel Hamburger SV- Bayer 04 Leverkusen.

Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV): "Es war gut von meiner Mannschaft, dass sie nicht in die Fallen des Gegners getappt ist. Auch nach der unangenehmen Niederlage in Ingolstadt habe ich immer hundertprozentig  an meine Spieler geglaubt. Kyriakos Papadopoulos war nicht nur unser entscheidender Torschütze, er hatte auch das Herz und die Mentalität, um die anderen mitzuziehen."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Es war enttäuschend, dass wir uns in den Zweikämpfen so gut wie gar nicht durchsetzen konnten. Eigentlich hatten wir nur eine einzige Torchance. Das ist einfach zu wenig. Hakan Calhanoglu hat uns natürlich in vielen Situationen gefehlt."

"Mit großer Portion Demut"

Jens Todt (Sportchef Hamburger SV): "Wir müssen demütig bleiben, wenn auch nach den vielen Nackenschlägen jetzt gerade die Freude überwiegt."

Lewis Holtby (Hamburger SV): "Mit einer großen Portion Demut freuen wir uns natürlich sehr über die Punkte. Aber wir haben wieder gemerkt: Es geht nur mit 100 Prozent. Für Papa (Kyriakos Papadopoulos, d. Red)freue ich mich richtig. Er war vor dem Spiel schon auf 180 und konnte sich nach seiner Leidenszeit belohnen."

Rene Adler (Hamburger SV): "Das war ein gutes Spiel. Wir können nur mit einem großen Abreibungskampf punkten. Anders geht es einfach nicht. Wichtig ist, dass wir ruhig bleiben. Morgen beginnt der Fokus auf Köln, denn wir haben ein richtig geiles Pokalspiel vor uns.

"Sehr enttäuschendes Spiel von uns"

Michael Schade (Geschäftsführer Bayer 04 Leverkusen): "Das war ein sehr enttäuschendes Spiel von uns. Ich habe noch keine Erklärung dafür. Für diese Leistung gibt es auch keine Ausrede."

>>> Alle Infos zu #HSVB04 im Matchcenter