Wolfsburg - VfL-Coach Valerien Ismael bleibt nach dem 1:0-Heimsieg seines VfL Wolfsburg auf dem Teppich, beim Hamburger SV ärgerte sich Trainer Markus Gisdol nach dem späten Gegentreffer. Die Stimmen zum Spiel.

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Valerien Ismael (Trainer VfL Wolfsburg): "Das war ein positiver Spieltag für uns. In der zweiten Halbzeit haben wir uns extrem schwergetan, auch weil es Hamburg gut gemacht hat. Wir hatten unnötige Ballverluste und haben den Gegner damit aufgebaut. Trotzdem haben wir die Ruhe und Geduld bewahrt und uns letztlich mit einem schön herausgespielten Tor belohnt. Aber das war nur ein Schritt, nächste Woche müssen wir den nächsten Schritt machen."

Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV): "Ich bin heute etwas ärgerlich, weil wir zumindest einen Punkt hätten mitnehmen müssen. Zum einen dürfen wir uns keine Gelb-Rote Karte abholen und dann 60 Minuten in Unterzahl spielen. Zum anderen hatten wir, umso länger die zweite Halbzeit lief, immer mehr Kontrolle über das Spiel und haben etwas Unruhe beim VfL erzeugt. Wir haben uns dann allerdings in eine Kontersituation bringen lassen, in der wir das Gegentor bekommen. Die Mannschaft hat ansonsten gut verteidigt – nur leider ohne Ertrag."

"Viele gute Ansätze in unserem Spiel"

Jens Todt (Sportchef Hamburger SV): "Der Punkt hätte uns sicher gut getan. Wir haben wenig gegnerische Chancen zugelassen, es war ein guter Kampf. Daraus müssen wir Positives ziehen."

Mergim Mavraj (Spieler Hamburger SV): "Wir sind sehr enttäuscht und unglücklich über den Ausgang des Spiels. Wir haben das Gegentor zu einem ganz bitteren Zeitpunkt kassiert, müssen es uns aber auch auf die eigene Fahne schreiben, in dieser Situation auswärts in Unterzahl ein Kontertor gefangen zu haben. Ich bin aber ein positiver Mensch und habe heute viele positive und gute Ansätze in unserem Spiel gesehen. Wir haben vor dem Anpfiff mit Johan Djourou und im Spiel mit Albin Ekdal zwei wichtige Leistungsträger verloren, aber dieser Situation gut getrotzt. Wir haben defensiv sehr gut dagegen gehalten und uns fehlte am Ende trotz der Unterzahl auch nicht die Kraft. Wir müssen jetzt die richtigen Lehren aus diesem Spiel ziehen, müssen Mut und Kraft aus unserem Auftritt ziehen. So spielt kein Tabellensechzehnter."

Christian Mathenia (Spieler Hamburger SV): "Wir sind natürlich sehr enttäuscht. Ich denke, dass wir 84. Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht und trotz Unterzahl stark dagegengehalten haben. Albin passiert dann in der ersten Halbzeit das Missgeschick. Leider ist es nicht das erste Mal, dass wir uns in der laufenden Saison so selbst schaden. Der Teamspirit in der Kabine war in der Halbzeit dennoch sehr, sehr groß. Wir haben alle an die Sensation geglaubt. Wir wollten nicht nur einen Punkt holen, wir wollten auch die Konter, die wir bekommen, ordentlich ausspielen, um so vielleicht noch den Lucky Punch zu machen. Es ist schade, dass wir uns am Ende nicht für die harte Arbeit belohnt haben, aber so ist Fußball nun einmal. Wir müssen den Blick jetzt auf Ingolstadt richten und dort selbstbewusst und willensstark auftreten. Nur so können wir das, was wir vor der Winterpause angefangen haben, fortführen."

Diego Benaglio (Spieler VfL Wolfsburg): "Ich glaube, der HSV hat es den Umständen entsprechend clever gemacht. Sie haben sich zurückgezogen und versucht die Räume zuzumachen und sich aufs Kontern fokussiert. So war es schwierig, die richtigen Lösungen zu finden. Wir haben aber Geduld bewiesen, und uns dafür dann auch belohnt."

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