Sinsheim - Ein glücklicher Julian Nagelsmann und ein Peter Stöger, der mit der Chancenverwertung hadert. Die Stimmen zur Partie TSG Hoffenheim - 1. FC Köln.

Julian Nagelsmann (TSG 1899 Hoffenheim): "Aus meiner Sicht ist das Ergebnis zu hoch ausgefallen. Nach der frühen Führung hatten wir ein, zwei Mal richtig Glück. Vor allem Anthony Modeste hatte eine super Chance, das 1:1 zu machen. Danach waren wir wieder besser im Spiel. Wir mussten aber sehr weite Wege machen, um Köln zu verteidigen. Nach der Pause haben wir kontrollierter agiert. Wir hatten nicht so viele große Chancen, aber machen das dritte und vierte Tor. Wir freuen uns über den Sieg. Es war wie im Pokal ein interessantes Spiel."

Peter Stöger (1. FC Köln): "Gratulation an Julian Nagelsmann und sein Team. Hoffenheim ist heute der verdiente Sieger. Wir hatten einige Szenen, um ins Spiel zu kommen, haben diese aber nicht genutzt. Hoffenheim hat hingegen jeden Fehler ausgenutzt. 0:4 ist ziemlich hoch. Es ist kein Zufall, dass Hoffenheim dort oben steht und noch nicht verloren hat. Sie haben das mit der nötigen Qualität und Ruhe zu Ende gespielt." 

"Letztlich haben wir uns mehr Möglichkeiten erspielt und sie genutzt."

Kevin Vogt (TSG 1899 Hoffenheim): "Wir wollten drei Punkte holen und das ist uns gelungen. Wir haben sehr effektiv gespielt. Vor der Pause haben wir Köln ein, zwei Mal eingeladen. Da können sie schon auch ein Tor machen. Letztlich haben wir uns aber mehr Möglichkeiten erspielt und sie auch genutzt. Deshalb ist der Sieg verdient. Die Rechnung aus dem Pokal ist beglichen. Wir sind glücklich über die drei Punkte."

Mark Uth (TSG 1899 Hoffenheim): "Wir haben das Spiel dominiert und vor allem nach der Pause richtig guten Fußball gespielt. Deshalb haben wir heute verdient gewonnen. Ich hatte wunderschöne Jahre beim FC. Ich kenne viele Menschen, die dem FC heute die Daumen gedrückt haben. Deshalb habe ich mein Tor nicht so euphorisch gefeiert und mich ein bisschen zurückgehalten. Ab nächster Woche gebe ich auch beim Jubeln wieder alles. Ich war sechs Wochen raus und bin erst seit zwei Wochen wieder bei der Mannschaft. Ich merke im Training und im Spiel, dass ich noch an der Kondition arbeiten muss."

Sandro Wagner (TSG 1899 Hoffenheim): "Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute unseren Plan umgesetzt und als Team guten Fußball gespielt. Wir wollten schnell kombinieren und das hat immer wieder geklappt. Wohin unsere Reise geht, weiß ich nicht. Ich bin auch nicht der Typ, der weit nach vorne schaut. Ich genieße einfach den Moment. Dass wir nach 13 Spielen in der Liga immer noch ungeschlagen sind, ist ein Ausrufezeichen."