Leipzig - Leipzigs Coach Ralph Hasenhüttl hat ein erwartet schweres Spiel gesehen. Für Schalke-Trainer Markus Weinzierl war vor allem der Start des Matches "bitter". Die Stimmen zum Spiel.

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Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): "Ich bin mit meiner Einschätzung richtig gelegen, dass es ein ganz schweres Spiel wird. Nach dem 1:1 haben wir uns von der Aggressivität beeindrucken lassen. Wir haben die Jungs in der Halbzeit nochmal heiß gemacht. Ich habe gehofft, dass sie das umsetzen. Sie haben es gut gemacht."

Markus Weinzierl (Trainer Schalke 04): "Wir hatten uns im Vorfeld viel vorgenommen. Den Start dann so zu erleben, war äußerst bitter. Nach dem 0:1 mussten wir viel investieren. Spätestens nach dem Ausgleich waren wir dann aber gut im Spiel und hatten kurz vor der Halbzeit durch Alessandro Schöpf noch eine gute Möglichkeit, um vielleicht sogar das 2:1 zu erzielen. Nach dem zweiten Gegentreffer nach der Pause haben wir es nicht mehr geschafft, noch einmal ins Spiel zurückzukommen. Unser Gegner hat es aber auch sehr gut gemacht."

Yussuf Poulsen (RB Leipzig): "Die Mentalität, die wir gezeigt haben, war überragend. Wir kommen in der Anfangsphase richtig gut durch, hatten dann eine Phase, in der es nicht so rund lief. In der zweiten Hälfte gegen wir wieder in Führung und haben dann mehr Raum bekommen. Mit ein bisschen mehr Glück machen wir drei oder vier Tore."

Emil Forsberg (RB Leipzig): "Es war ein harter Kampf, viele Zweikämpfe, viele Grätschen. Wir haben das gut angenommen. Ich bin stolz auf die Mannschaft. Wir haben keinen Druck, wir wollen nur immer drei Punkte holen und in jedem Spiel eine gute Leistung zeigen."

"Haben uns die Niederlage selbst zuzuschreiben"

Benedikt Höwedes (FC Schalke 04): "Wir haben uns die Niederlage letztendlich selbst zuzuschreiben, weil wir in der zweiten Hälfte zu passiv waren. Da war RB besser und hat dementsprechend nicht unverdient gewonnen. Wir sind nach einer schwachen ersten Viertelstunde stark zurückgekommen, nachdem uns das frühe Gegentor ein wenig verunsichert hatte. Wir hatten dann gute Möglichkeiten, um sogar noch in Führung gehen zu können. Leider sind wir in den zweiten Durchgang ebenfalls unglücklich gestartet und mussten wieder einem Rückstand hinterherlaufen."

Ralf Fährmann (FC Schalke 04): "Es ist einfach bitter, dass das Spiel direkt zu Beginn in so eine Bahn gelenkt wird. Ich denke, ein Punkt wäre völlig in Ordnung gewesen, weil wir auch einige gefährliche Möglichkeiten hatten. Das zweite Tor haben wir uns selber zuzuschreiben. Die Niederlage wird uns dennoch nicht umwerfen."

Christian Heidel (Sportvorstand FC Schalke 04): "Die Partie hat durch den Elfer natürlich einen alles andere als geplanten Verlauf genommen. Dennoch haben wir gegen eine sehr, sehr gute Mannschaft gespielt und am Ende vielleicht auch verdient verloren. Wir haben uns gut gewehrt. Aber insgesamt hatte Leipzig die besseren Chancen."

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