Hamburg - Kein Befreiungsschlag im spektakulären Nordderby: Der Hamburger SV und Werder Bremen stecken weiter in der Krise. Im Duell der ewigen Rivalen trennten sich die beiden Nordclubs 2:2 (2:2). Michael Gregoritsch (3. und 28.) brachte das Team von Trainer Markus Gisdol zunächst zwei Mal in Führung, Fin Bartels (14.) und Nationalspieler Serge Gnabry konnten für Werder aber jeweils noch ausgleichen.

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Fantasy Heroes:

Michael Gregoritsch (16), Lewis Holtby (10), u.a. Fin Bartels (9)

Das Spiel in Kürze

Vor 55.237 Zuschauern im Volksparkstadion vertraute Gisdol der Elf, die in der Vorwoche bei 1899 Hoffenheim einen Punkt geholt hatte. Nouri nahm hingegen vier Änderungen vor, so stellte er etwa den ehemaligen HSVer Jaroslav Drobny nach dessen ausgeheilter Handverletzung wieder ins Tor, zudem begann Thanos Petsos für den verletzten Florian Grillitsch und Robert Bauer ersetzte Theodor Gebre Selassie - auch Angreifer Claudio Pizarro saß etwas überraschend zunächst nur auf der Bank.

Bei frostigen Temperaturen sahen die Zuschauer kein Abtasten, sondern gleich Vollgas-Fußball. Der HSV erwischte mit dem Treffer von Gregoritsch nach einer herrlich genau getimten Flanke von Lewis Holtby einen Traumstart, allerdings ließ Milos Veljkovic den Hamburger Angreifer auch sträflich allein zum Kopfball hochsteigen.

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Die Highlights im Spielfilm

  • 3. Minute: Tooor für den HSV! Gregoritsch macht's!
    Was für ein Start! Der HSV führt einen Einwurf auf dem rechten Flügel schnell aus. Dadurch kann Lewis Holtby unbedrängt flanken. Im Zentrum ist Michael Gregoritsch ebenso frei und köpft aus sechs Metern rechts unten ein. Keine Chance für Drobny.

  • 14. Minute: Tooor für Werder! Bartels mit dem 1:1!
    Der schnelle Ausgleich der Bremer. Max Kruse bringt den Ball von links in den Rückraum. Clemens Fritz kontrolliert den Ball und steckt dann auf Bartels durch, der in halbrechter Position Douglas Santos stehen lässt und mit links scharf ins kurze Ecke abschließt.

  • 28. Minute: Tooor für den HSV! Wieder Gregoritsch!
    Ein Klasseangriff bringt die erneute Führung. Nicolai Müller nimmt Anlauf von der Mittellinie, spielt Holtby an, der mit der Hacke direkt wieder auf Müller weiterleitet, der mit einem entschlossenen Sprint Junuzovic und Moisander stehen lässt. Müller geht bis zur Grundlinie und spielt flach auf Michael Gregoritsch, der den Ball aus vier Metern nur noch über die Linie drücken muss.

  • 37. Minute: Riesending für Bartels!
    Das muss eigentlich der Ausgleich sein! Matthias Ostrzolek mit einer verunglückten Kopfballrückgabe auf Christian Mathenia. Fin Bartels ist dazwischen, trifft den Ball beim Volleyversuch aber nicht richtig. So kann Mathenia parieren.

  • 45. Minute: Tooor für Werder! Gnabry!
    Was für ein Tor von Serge Gnabry! Der Nationalspieler kommt Mitte der Hamburger Hälfte an den Ball und zündet den Turbo. Zunächst geht er anDennis Diekmeier vorbei, dann schiebt er den Ball aus spitzem Winkel an Johan Djourou und Christian Mathenia vorbei ins lange Eck.

  • Fazit:
    Fazit: Zur Pause sprach nach einer turbulenten ersten Halbzeit wenig dafür, dass es beim 2:2 bleiben würde. Im zweiten Durchgang bekamen beide Defensivreihen das Spiel besser in den Griff und klare Möglichkeiten blieben Mangelware. Da der HSV im ersten Durchgang etwas stärker war und Werder im zweiten Durchgang etwas mehr vom Spiel hatte, geht das Ergebnis in Ordnung.

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Top-Fakt

Serge Gnabry traf in seinen ersten fünf Bundesliga-Auswärtsspielen und stellte damit den Rekord des damaligen Rostockers Steffen Baumgart aus der Saison 1995/96 ein.

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Spieler des Spiels: Michael Gregoritsch

Michael Gregoritsch erzielte sein erstes Kopfballtor in der Bundesliga und schnürte später noch seinen ersten Doppelpack im Volksparkstadion. Der Linksfuß gab zudem mehr als doppelt so viele Torschüsse ab (sieben) wie jeder andere Spieler auf dem Platz.