Sinsheim - TSG-Coach Julian Nagelsmann kann mit dem Remis am Ende nicht so gut leben wie HSV-Trainer Markus Gisdol - die Stimmen zum 2:2 zwischen der TSG Hoffenheim und dem Hamburger SV.

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Julian Nagelsmann (Trainer TSG Hoffenheim): "Meine Mannschaft war in den ersten 20 Minuten sehr dominant. Wir hatten drei, vier gute Chancen. Dann bekam der HSV Oberwasser. Nach dem Tor in der zweiten Halbzeit haben wir es sehr gut gemacht. Dann bekommen wir den Ausgleich, und dann haben wir es nicht mehr gut gemacht. Das zweite Gegentor fiel ganz ähnlich wie das 0:1. Nach dem 2:2 haben wir uns geschüttelt - das hat fünf Minuten gedauert. In der Schlussphase haben wir wieder vier, fünf große Chancen, die wir nicht nutzen. Wir ärgern uns heute und haben uns das Ergebnis selbst zuzuschreiben."

Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV): "Wir haben ein sehr interessantes Fußballspiel gesehen. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt. Mir hat imponiert, wie unsere Mannschaft auf die Rückschläge reagiert hat. Wir wussten, dass einigeln nicht reicht. Imponiert hat mir, wie die Mannschaft nach den Gegentoren zu schlechten Zeitpunkten reagiert hat. Wir waren zu jedem Zeitpunkt eine Mannschaft und haben alle HSV-Fans im Stadion mitgenommen. Das war ein großer Schritt in die richtige Richtung. So müssen wir weitermachen. Mit der Einsicht - die Mannschaft steht über allem."

"Dass wir jetzt Fünfter sind, hat keine Bedeutung"

Steven Zuber: "Wir haben heute unsere Chancen einfach nicht genutzt. Der HSV hat sich wenige Möglichkeiten erspielt, aber wir haben sie mit eigenen Fehlern das eine oder andere Mal eingeladen. Andrej muss man nicht trösten. Er hat schon so viele wichtige Dinge für uns gemacht; heute sollte es nicht sein. Abhaken und dann geht es weiter. Ich denke, wir sind auch heute dominant aufgetreten. Dass wir jetzt Fünfter sind und nicht mehr Dritter, hat keine Bedeutung. Wir haben den 11. Spieltag, nicht den 34."

Oliver Baumann: Wir haben überragend angefangen. Ich glaube, die Hamburger wussten überhaupt nicht, was los ist. Wir hatten so viele Chancen, aber es steht 0:0. In dieser Phase müssen wir zwei Tore machen. Dann ist das Spiel gekippt - wir haben zu wenige zweite Bälle gewonnen, zu wenige Zweikämpfe gewonnen und haben uns nicht an den Plan gehalten. Auch in der zweiten Halbzeit hatten wir viele Möglichkeiten. Die Gegentore haben wir heute viel zu einfach hergegeben. Da haben wir den HSV eingeladen, weil wir in ihr Pressing reingespielt haben. Das Unentschieden ist unnötig."

Kerem Demirbay: Der HSV hat es uns heute nicht einfach gemacht. Sie haben gut gespielt. Wir sind immer noch ungeschlagen. Das fühlt sich aber nur okay an heute, weil wir mit dem Unentschieden nach diesem Spiel nicht zufrieden sein können. Wir wussten, was uns heute erwartet, haben unseren Plan aber nicht perfekt umgesetzt. Beide Gegentore dürfen wir so nicht bekommen."

"Niemals aufgeben"

Nicolai Müller: Wir sind stolz und zufrieden. Ich denke, wir hatten ein bisschen Glück. Das tut uns auch mal gut. Wir haben uns auch nach dem 1:2 nicht hängen lassen. Das war enorm wichtig und zeigt das Gesicht dieser Mannschaft.

Christian Mathenia: "Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung. Mutig und agil - darauf können wir aufbauen! Heute muss ich das Spiel noch sacken lassen, aber spätestens morgen sind wir wohl alle im Derbymodus und freuen uns."

Gotoku Sakai: "Natürlich hätten wir am Ende auch gern drei Punkte mitgenommen, aber wir haben bis zum Ende stark gekämpft. So müssen wir weitermachen. Und vor allem: Niemals aufgeben!"

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