Mainz - Der 1. FSV Mainz 05 hat sein drittes Heimspiel in Folge gewonnen. Die Rheinhessen setzten sichmit 4:2 (2:0) gegen ihren Lieblingsgast SC Freiburg durch. Damit überholte der FSV (17 Punkte) den Aufsteiger (15) in der Tabelle.

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Niko Bungert (14 Punkte) / Yunus Malli (12 Punkte) / Karim Onisiwo (11 Punkte)

Das Spiel in Kürze

Kapitän Niko Bungert (15.), der türkische Nationalspieler Yunus Malli per Foulelfmeter (20.), Stefan Bell (82.) und Karim Onisiwo (90.+5) trafen für die Mainzer, die seit nunmehr zehn Spielen gegen Freiburg ungeschlagen sind und im heimischen Stadion noch nie gegen die Breisgauer verloren haben. Für Freiburg waren Vincenzo Grifo (67.) und Nils Petersen (85.) erfolgreich. 

Nach starkem Beginn der Gäste schlugen die Mainzer in der 15. und 20. Minute eiskalt zu. Erst traf Bungert nach Ecke per Kopfball, dann ließ sich Malli die Chance vom Elfmeterpunkt nach Foul von Caglar Söyüncü an Jhon Cordoba nicht nehmen. Auch danach war Freiburg weiter das drückende Team, erspielte sich mehrere Torchancen, konnte diese aber allesamt nicht nutzen. Auf der anderen Seite traf Fabian Frei die Latte.

Nach dem Wechsel drückte Freiburg weiter und kam schließlich durch Grifo zum verdienten Anschluss. Acht Minuten vor Schluss stellte Bell per Kopf nach einer Ecke erneut auf einen Zwei-Tore-Vorsprung. Das Spiel schien gelaufen, doch Nils Petersen gelang per Abstauber der erneute Anschluss. In der Nachspielzeit war dann Onisiwo nach einem langen Ball schneller als Schwolow, spitzelte diesem den Ball vom Fuß und schob zum 4:2 ein.

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Die Highlights im Spielfilm

  • 15. Minute: TOOOR - Mainz geht in Führung
    Die Gastgeber mit der ersten Ecke des Spiels. Der Ball kommt hoch von Rechts rein - und am Fünfer steht Niko Bungert mutterseelenallein und köpft das Ding ins rechte untere Eck. 1:0 für Mainz.

  • 19. Minute: Elfmeter für Mainz
    Ein langer Ball in die Spitze, dann geht Jhon Cordoba alleine ab. Caglar Söyüncü holt ihn im Sprint ein, drängt den Stürmer ab. Doch dann kommt es zum Zerren und Ringen - und Cordoba fällt. Elfmeter.

  • 20. Minute: TOOOR - Malli macht ihn rein
    Yunus Malli beweist Stahlnerven. Der Türke tritt an und verwandelt locker Rechts oben. Aber der Elfer muss wiederholt werden, ein paar Mainzer waren zu früh losgelaufen. Malli ist das egal - er zielt das Leder an die gleiche Stelle, unhaltbar für Alexander Schwolow.

  • 41. Minute: Latte
    Das hat geknallt. Fabian Frei haut halbvolley aus 20 Metern drauf. An den wäre Alexander Schwolow nie dran gekommen. Doch das Leder knallt an die Latte. Jhon Cordoba bleibt mit seinem Nachschuss hängen.

  • 65. Minute: Pfosten
    Mainz scheitert zum zweiten Mal am Aluminium. Es ist die erste Chance der Mainzer im zweiten Durchgang. Aber die hat es in sich. Jean-Philippe Gbamin zieht aus 25 Metern halbrechts ab - und trifft den linken Pfosten.

  • 67. Minute: TOOOR - Grifo verkürzt
    Und da ist es dann doch pasiert. Freiburg kontert, Niederlechner bedient stark den Rechts durchlaufenden Vincenzo Grifo - und der lupft das Leder gekonnt über Lössl ins lange Eck. Nur noch 2:1 für Mainz.

  • 82. Minute: TOOOR - Bell macht das 3:1
    Mainz ist eiskalt! Wieder eine Ecke, wieder ein Tor. Die Ecke kommt von Links, am Fünfer schraubt sich Stefan Bell hoch und köpft unbedrängt zum 3:1 ein.

  • 85. Minute: TOOOR - Petersen verkürzt wieder
    Der erneute Anschluss für Freiburg. Und diesmal sieht Lössl nicht gut aus. Pascal Stenzel flankt von Rechts rein. Lössl will die Flanke abfangen, lässt das Leder aber nach vorne abklatschen - und da steht Nils Petersen und schießt ein. Nur noch 3:2.

  • 90.+5. Minute: TOOOR - die Entscheidung
    Jetzt ist der Sack zu. Mainz macht das 4:2. Jairo leitet nach vorne weiter, Schwolow kommt raus, will das Leder wegschlagen, aber Karim Onisiwo ist dazwischen, spitzelt den Ball vorbei und legt ihn dann ins leere Tor.

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Spieler des Spiels:

Yunus Malli

Yunus Malli erzielte sein 29. Bundesliga-Tor für den FSV und ist damit nun gleichauf mit Mohamed Zidan Mainzer Rekordtorschütze. Zudem schlug er zwei Ecken zu Toren und sorgte damit dafür, dass die Rheinhessen in dieser Saison schon mehr Treffer nach Eckbällen erzielten (sechs) als jemals zuvor in einer kompletten Spielzeit.