Berlin - "Wir ein wunderschönes Tor zum 3:0 erzielt – und haben nun ein wunderschönes Ergebnis", freute sich Pal Dardai. "Das Gegentor fiel dann nach einem einfachen Ballverlust und irgendwie aus dem Nichts", analysierte Andre Schubert. Die Stimmen zum Spiel Hertha BSC - Borussia Mönchengladbach.

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Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "In der ersten Hälfte haben wir so gespielt, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben Druck gemacht, uns Chancen erspielt und zwei Tore schön herausgespielt. In der zweiten Hälfte war es für uns in Überzahl psychologisch schwierig. Borussia hatte zwei, drei Chancen, diese aber nicht genutzt. Dann haben wir ein wunderschönes Tor zum 3:0 erzielt – und haben nun ein wunderschönes Ergebnis."

André Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir sind eigentlich richtig gut ins Spiel gekommen und hatten viele gute Ballgewinne und auch erste Gelegenheiten, auch wenn der letzte Pass oft gefehlt hat. Das Gegentor fiel dann nach einem einfachen Ballverlust und irgendwie aus dem Nichts. In der Folge hatten wir in Situationen, die die Berliner auf ihrer Seite konsequent gelöst haben, leichtfertige Ballverluste und sind so zu zwei weiteren Gegentreffern gekommen."

"Salomon Kalou war eiskalt"

Mitchell Weiser (Hertha BSC): "Wir wollten in der zweiten Hälfte aufs 3:0 spielen, haben dann aber eher hinten rum gespielt. Gladbach hatte dann zwei, drei Chancen, da hätte es eng werden können. Aber dann haben wir das dritte Tor gemacht und verdient gewonnen. Wir haben heute die richtige Antwort auf unser Spiel in Hoffenheim gezeigt, waren von Anfang an gut drin und haben die Tore gemacht – das war letzte Woche nicht so. Salomon Kalou war heute eiskalt, das war wichtig."

"Es sind Nuancen, die entscheiden"

Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach): "Es war für uns ein gebrauchter Abend und kein gutes Spiel von uns. Wir sind ordentlich ins Spiel gekommen und hatten gute erste 15 oder 20 Minuten, in denen wir das umsetzen konnten, was wir uns vorgenommen hatten. Wir hätten auch in Führung gehen können – und das wäre in unserer Situation wichtig gewesen. Nach dem unglücklichen 0:1 sind wir aber in uns zusammengefallen, hatten zu große Abstände und hatten keine Ordnung mehr. Das darf uns nicht passieren, das werden wir in den nächsten Tagen analysieren müssen. Wir wissen um unsere Situation und müssen jetzt bis zum Winter so viele Punkte wie möglich holen."

Tony Jantschke (Borussia Mönchengladbach): "In der ersten Viertelstunde haben wir drei, vier gute Chancen, wo wir im Strafraum auftauchen und nichts daraus machen. Wir hatten es heute aber nicht verdient, 15 gute Minuten reichen einfach nicht. Mit der ersten Flanke kassieren wir das 0:1. Dann bekommen wir das zweite Gegentor, dann die Gelb-Rote Karte. Dann ist es schwer. Wir haben uns in der Folge hinten reingestellt und gehofft. Wir hatten aber auch durch Lars die Chance, das 2:1 zu machen. Fabian hat noch eine gute Chance. Im Moment haben wir allerdings eine Phase, die nicht gut ist. Es sind Nuancen, die entscheiden. In den vergangenen fünf Bundesligaspielen sind wir nicht einmal in Führung gegangen. Auch das hat uns im vergangenen Jahr stark gemacht. Wir müssen die Situation annehmen. Jetzt haben wir ein bisschen Zeit zum Durchatmen. Dann kommt Köln."

Max Eberl (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach): "Anfangs haben wir das Spiel normal angenommen. Aus der ersten Chance der Berliner bekommen wir das 1:0, und danach ist eigentlich mit Patricks Verletzung, dem zweiten Gegentor und dem Platzverweis gegen Christoph Kramer alles schiefgelaufen gegen uns. Wir sollten jetzt nicht immer darüber reden, wie wir den Anschluss nach oben halten wollen, sondern müssen einfach anfangen Tore zu schießen und zu punkten. Das geht mit harter Arbeit und Geschlossenheit auf dem Platz."

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