Hamburg - Thomas Tuchel, Trainer von Borussia Dortmund, freute sich nach dem 5:2-Sieg seiner Mannschaft beim Hamburger SV über den Viererpack von Pierre-Emerick Aubameyang. Die Stimmen zum Spiel.

Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV): "Es ist schwer, nach so einem Spiel die richtigen Worte zu finden. Wir haben uns viel vorgenommen, doch dann wird nach zwei, drei krassen individuellen Fehlern unser Plan völlig über den Haufen geworfen. Es ist für die Mannschaft und den Verein eine sehr schwierige Situation."

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Wir wussten um die lange Serie, die wir hier nicht mehr gewonnen hatten, dass jetzt Länderspielpause ist und dass wir als nächstes gegen Bayern München spielen. Ein Sieg war alternativlos. Die vier Tore von Aubameyang sprengen natürlich jede Erwartungshaltung."

"Müssen wir uns selbst ankreiden"

Nicolai Müller (Hamburger SV): "Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht, durch die wir schnell mit 0:3 hinten liegen. Das müssen wir uns selbst ankreiden. Danach ist es dann natürlich extrem schwer gewesen. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, das Beste aus der Situation zu machen und uns nicht abschießen zu lassen."

"Ich bin richtig glücklich"

Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund): "Ich fühle mich sehr gut, bin richtig glücklich. Es war ein spezieller Tag für mich. Nachdem wir einige Bundesliga-Spiele in Folge nicht gewonnen hatten, war das ein sehr wichtiger Sieg für uns. Das ganze Team hat die richtige Reaktion gezeigt. Ich ganz besonders, denn ich habe vor dem Spiel gegen Lissabon einen Fehler gemacht. Dafür entschuldige ich mich bei der ganzen Mannschaft."

Andre Schürrle (Borussia Dortmund): "Wir sind zufrieden mit diesem Sieg. Es tut sehr gut, wieder gewonnen zu haben. Wir wollten den Kampf annehmen, das haben wir von der ersten Minute an gemacht und uns mit den frühen Toren belohnt. Wir haben zwar zwei Gegentore bekommen und nie richtige Ruhe gehabt, aber genauso wollten wir spielen: Den Gegner brutal anlaufen, in die Zweikämpfe kommen und vorne die Tore reinhauen. Das haben wir eindrucksvoll gemacht. Für den Gegner ist es natürlich extrem hart."

Sebastian Rode (Borussia Dortmund): "Wir waren eigentlich auf eine sehr aggressive Hamburger Mannschaft eingestellt und haben nicht erwartet, dass sie es uns so einfach machen. Das frühe Tor spielt uns in die Karten. Wir bekommen dann ein bisschen mehr Sicherheit. Die individuellen Fehler der Hamburger begünstigen das dann auch noch. Als wir dann mal 3:0 geführt haben, war eine gewisse Sicherheit im Spiel, dass wir das Ding gewinnen."

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