Werder Bremen und 1899 Hoffenheim stehen in der 2. Runde des DFB-Pokals. Auch die Zweitligisten TuS Koblenz und Rot-Weiß Oberhausen überzeugen am Sonntag. Alle Infos!

Union Berlin - Werder Bremen 0:5

Titelverteidiger Werder Bremen hat seine Auftakthürde im DFB-Pokal in beeindruckender Manier genommen. Der Bundesligist setzte sich beim Zweitliga-Aufsteiger Union Berlin nach einer vor allem spielerisch überzeugenden Leistung mit 5:0 (3:0) durch und zog hochverdient in die 2. Runde des Wettbewerbs ein.

Sanogo trifft doppelt

Stürmer Boubacar Sanogo (12. und 27.) sowie Innenverteidiger Naldo (20.) und der Bolivianer Marcelo Moreno (85. und 88.) erzielten vor 18.955 Zuschauern im ausverkauften Stadion Alte Försterei die Treffer für den sechsmaligen Cupsieger, der sich für den Bundesliga-Saisonstart in einer Woche gegen Eintracht Frankfurt gerüstet präsentierte. Die "Eisernen" dagegen enttäuschten auf ganzer Linie.


FC Oberneuland - 1899 Hoffenheim 0:2

1899 Hoffenheim hat sich im DFB-Pokal beim Regionalligisten FC Oberneuland keine Blöße gegeben und ist mit einem 2:0 (0:0)-Sieg in die zweite Runde eingezogen. Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit setzte sich die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick ohne Probleme durch. Die Oberneuländer, die im vergangenen Jahr mit dem Erstrundenerfolg über TuS Koblenz eine Überraschung geschafft hatten, konnten dem Druck des Favoriten diesmal nur 45 Minuten standhalten.

Starker Schlussmann der Gastgeber

Chinedu Obasi erlöste die Gäste vor 2743 Zuschauern mit dem Führungstreffer in der 48. Minute. Sechs Minuten später sorgte der Brasilianer Maicosuel mit dem 2:0 für die Entscheidung. Im ersten Durchgang offenbarten die Hoffenheimer dagegen Mängel in der Chancenverwertung. Ein Dutzend Gelegenheiten ließ der Bundesligist teilweise fahrlässig ungenutzt. Zum besten Mann auf dem Platz avancierte dabei FCO-Torwart Christian Ceglarek, der eine Reihe hochklassiger Möglichkeiten des Gegners entschärfte.


SC Concordia Hamburg - TuS Koblenz 0:4

Die TuS Koblenz ist ohne Probleme in die zweite Hauptrunde des DFB-Pokals eingezogen. Der Zweitligist gewann beim Oberligisten SC Concordia Hamburg hochverdient mit 4:0 (3:0). Vor 1103 Zuschauern im altehrwürdigen und 99 Jahre alten Stadion Hoheluft erzielten Shefki Kuqi (13. und 68.), Tom Geißler (15.) und Benjamin Lense (26.) die Treffer für Koblenz.

Die Klasse setzt sich durch

Das Team von Trainer Uwe Rapolder hatte von Beginn an wenig Mühe gegen den drei Spielklassen tiefer agierenden Hamburger Cupsieger. Der wirtschaftlich angeschlagene Traditionsverein konnte das Duell "David gegen Goliath" nur in den ersten zwölf Spielminuten offen gestalten. Anschließend setzte ich die größere spielerische Klasse der Koblenzer durch.


VfB Speldorf - Rot-Weiß Oberhausen 0:3

Rot-Weiß Oberhausen hat erstmals nach fünf Jahren wieder den Sprung in die zweite DFB-Pokal-Runde geschafft. Das Team von Trainer Jürgen Luginger setzte sich im Nachbarschaftsduell beim fünftklassigen VfB Speldorf ohne Probleme mit 3:0 (1:0) durch. Speldorf ist ein Stadtteil von Mülheim an der Ruhr, weshalb das Spiel in der MSV-Arena in Duisburg stattfand.

Klare Sache

Vor 7742 Zuschauern wurde in den entscheidenden Szenen der Klassenunterschied deutlich. Bereits nach sechs Minuten erzielte Ronny König aus kurzer Distanz die Führung für den Favoriten. Dabei leistete sich der Speldorfer Torhüter Marcel Grote einen schweren Patzer, als er eine Flanke in den Strafraum nicht festhalten konnte. Mike Terranova sorgte mit einer herrlichen Direktabnahme für die Vorentscheidung (51.). Und Daniel Embers erzielte nach einem Doppelpass aus 16 m das 3:0 (67.).


FC 08 Villingen - FC St. Pauli 0:2 n.V.

Deniz Naki hat den FC St. Pauli vor einer bösen Überraschung im DFB-Pokal bewahrt. Der in der 65. Minute eingewechselte Neuzugang sorgte mit seinen Toren (105.+2/120. +1) für den 2:0 (0:0)-Sieg St. Paulis beim Fünftligisten FC Villingen und damit auch für den Einzug in die zweite Runde.

Möglichkeiten für Villingen

Die Gastmannschaft von Trainer Holger Stanislawski war über weite Strecken zwar optisch überlegen, doch vor dem Tor fehlte die Präzision im Abschluss. In zwei Szenen hatten die Gäste aus der Hansestadt dann aber auch Pech. Rouwen Hennings traf in der 42. mit einem Kopfball nur den Außenpfosten, Florian Bruns scheiterte in der 72. Minute ebenfalls am Aluminium. Sechs Minuten später hatte der Außenseiter durch Mario Klotz die Möglichkeit zum Siegtor, doch St. Paulis Fabio Morena konnte gerade noch zur Ecke retten.


Torgelower SV - Alemannia Aachen 1:4

Alemannia Aachen hat trotz leichter Probleme die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Das Team von Trainer Jürgen Seeberger setzte sich beim Torgelower SV Greif, einem Oberligisten aus Mecklenburg-Vorpommern, mit 4:1 (2:1) durch.

Zwischenzeitlicher Ausgleich

Lukas Szukala (5.), Benjamin Auer (44.), Szilard Nemeth per Foulelfmeter (55.) und Herve Oussale (73.) erzielten die Tore für die keineswegs überzeugende Alemannia, die zum sechsten Mal in Folge die erste Pokalrunde überstand. Torgelow war durch Daniel Pankau (35.) der Ausgleich gelungen.


Rot-Weiß Erfurt - MSV Duisburg 1:2

Mihai Tararache hat den MSV Duisburg quasi im Alleingang in die zweite DFB-Pokal-Runde geschossen. Der Rumäne erzielte beide Treffer (27. Foulelfmeter, 70. ) zum 2:1 (1:0) der Mannschaft von Trainer Peter Neururer beim Drittligisten Rot-Weiß Erfurt.

Engagiert geführtes Spiel

Für die Thüringer traf Tino Semmer zum zwischenzeitlichen 1:1 (61.). 7074 Zuschauer im Steigerwald-Stadion sahen in der ersten Halbzeit ein von beiden Teams engagiert geführtes Spiel.


Wormatia Worms - SpVgg Greuther Fürth 0:1 n. V.

Die SpVgg Greuther Fürth hat sich in die zweite Runde des DFB-Vereinspokals gequält. Beim Regionalligisten Wormatia Worms setzten sich die Franken mit 1:0 (0: 0) nach Verlängerung durch. Sami Allagui schoss in der 119. Minute das Tor des Tages und den glücklichen Sieg für den Profi-Klub heraus.

Worms hält gut mit

Zwischen Fürth und Worms war kaum der Zweiklassen-Unterschied feststellbar. Das Spiel war über weite Strecken sehr ausgeglichen. In der Anfangsphase dominierte sogar der Traditionsclub aus Worms.




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