Köln - Mit sechs Bundesliga-Siegen in Folge hat Borussia Mönchengladbach einen beachtlichen Zwischenspurt hingelegt und den Abstand auf Platz 5 auf fünf Punkte ausgebaut. So eine starke Serie legte die Borussia zuletzt in der Saison 1986/87 hin. Die Gladbacher Fans träumen bereits von der Champions League. Ein Blick in die Datenbank des Offiziellen Bundesliga Managers verrät, ob die virtuelle "Fohlenelf" schon reif für die Königsklasse ist.

Trotz des beachtlichen sportlichen Erfolgs des Favre-Teams sind die meisten Gladbacher Spieler im OBM noch echte Geheimtipps. Während sich unter den beliebtesten zehn Akteuren des Online-Managers sechs Bayern, zwei Dortmunder, ein Schalker und ein Leverkusener befinden, belegen die Gladbacher Stars in der Gunst der Manager eher hintere Ränge. In 20.487 OBM-Teams hütet Marc-Andre ter Stegen das Tor - Rang 17. Kein anderer Spieler des VfL ist in so vielen Teams vertreten.

In den Rankings noch viel Luft nach oben

Mit Patrick Herrmann (105.), Max Kruse (118.), Tony Jantschke (135.) und Filip Daems (145.) sind nur vier weitere Fohlen in der Top 150 vertreten. Eigentlich unglaublich für eine Mannschaft mit so großer Qualität. Auch in den Rankings der einzelnen Mannschaftsteile hat Mönchengladbach noch deutlich Luft nach oben. Bei der überzeugenden Vorrunde ist es allerdings gut möglich, dass einige Borussen von der Talentstern-Anpassung in der Winterpause profitieren werden. Zurzeit ist allein Max Kruse mit fünf Sternen bewertet.

Torhüter Marc-Andre ter Stegen blieb in 31,0 Prozent seiner OBM-Partien ohne Gegentor und schafft es damit auf Platz 11 des Torhüterrankings. Eine Position, mit der sich der virtuelle ter Stegen sicherlich nicht zufrieden geben wird. Auch im Abwehrranking fehlen Mönchengladbachs Defensivkünstler in der Top 10. Mit 56,2 Prozent gewonnenen Zweikämpfen liegt Martin Stranzl immerhin auf Platz 15. Mit großem Abstand folgt Tony Jantschke auf Rang 62.
Im Mittelfeld liegt die größte Qualität der Fohlenelf. 

Die fantastischen Vier um Max Kruse, den Brasilianer Raffael, Juan Arango und Patrick Herrmann waren an 32 der 33 Bundesliga-Tore dieser Spielzeit direkt beteiligt. Im OBM ist Max Kruse im Mittelfeld sogar das Maß aller Dinge und stach im bisherigen Saisonverlauf die geballte Münchner und Dortmunder Prominenz um Franck Ribery und Marco Reus aus. 0,22 Tore sowie 0,18 Assists pro OBM-Partie suchen Ihresgleichen. Darüber hinaus bringt es Kruse auf eine - für einen Offensivspieler - starke Zweikampfquote: 49,8 Prozent seiner virtuellen Duelle entschied er für sich.

Noch nicht reif für die Champions League

Neben Kruse konnten in dieser OBM-Saison vor allem Raffael (13.) und Arango (15.) auf sich aufmerksam machen. Auch Patrick Herrmann (48.) schafft es im Mittelfeld unter die besten 50. Im Angriff ist der offensiv vielseitig einsetzbare Kruse auf Platz 9 erneut das beste Fohlen im Stall. Der einst hochgehandelte Luuk de Jong konnte bisher auch in dieser Saison die Erwartungen nicht erfüllen und liegt im OBM-Stürmerranking gerade einmal auf Platz 26.

Insgesamt verfügt die virtuelle Borussia über große Qualitäten im Mittelfeld, kann sich in der Rückrunde aufgrund der Talentstern-Anpassung aber sicherlich noch verbessern. Reif für die Champions League sind die OBM-Fohlen aber noch nicht, könnten aber im weiteren Saison-Verlauf noch in diese Rolle hineinwachsen. Shootingstar Max Kruse hat es seinen Teamkollegen vorgemacht, wie man sich in kurzer Zeit an die Spitze des OBMs setzen kann.

OBM-Redaktion

 

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