Möcnhengladbach - Borussia Mönchendladbach gewinnt das Testspiel gegen den FSV Frankfurt mit 4:1. Dabei konnten einige zuletzt wenig eingesetzte Akteure wichtige Spielpraxis sammeln.

Im Rhythmus bleiben und Spielpraxis sammeln - unter diesen Vorzeichen stand Borussias Testspiel gegen den Zweitligisten FSV Frankfurt am Freitagnachmittag. Lucien Favre gab in Abwesenheit der Nationalspieler einigen zuletzt wenig eingesetzten Spielern die Chance, sich zu zeigen. Roel Brouwers und Thorben Marx standen ebenso in der Startelf wie Nico Brandenburger und Christofer Heimeroth im Tor. Auf der Bank saß neben Martin Stranzl eine U23-Fraktion um Malte Berauer, Niklas Bolten, Marlon Ritter und Kevin Holzweiler.

Frankfurt zu Beginn mit Chancen

Das Spiel begann flott, wobei die Frankfurter die beiden ersten Tor-Annäherungen zu verzeichnen hatten. Den ersten Treffer erzielte allerdings Patrick Herrmann nach 13 Minuten. Thorgan Hazard hatte mustergültig aufgelegt. Wenige Minuten später hatte der Belgier gleich zweimal die Chance, zu erhöhen, doch Frankfurts Torhüter Sören Pirson war auf dem Posten (26. und 29.). Pirson war es auch, der die nächste Schuss-Chance von Patrick Herrmann zunichtemachte (31.). Die vierte Tormöglichkeit in acht Minuten brachte dann das verdiente 2:0: Hazard drückte eine Hereingabe von Oscar Wendt eiskalt über die Linie (33.). Auch in der Folge war die Fohlenelf spielbestimmend und zeigte einige schöne Ballstaffetten, ohne allerdings vor der Pause noch einmal entscheidend zum Abschluss zu kommen.

Anschlusstreffer aus dem Nichts

Trainer Lucien Favre schickte nach dem Seitenwechsel bis auf Tony Jantschke, den Malte Berauer ersetzte, dieselbe Elf aufs Feld wie in der ersten Hälfte. Und die etwa 650 Zuschauer sahen nach Wiederanpfiff eine ganz ähnliche Partie: Borussia hatte mehr vom Spiel und auch die erste Chance der zweiten Halbzeit. Doch André Hahn scheiterte an Pirson (59.). Wie aus dem Nichts fiel dann der Anschlusstreffer: Manuel Konrad zog aus 25 Metern einfach mal ab, und der Fernschuss passte genau (60.). In der Folge wurde das Spiel etwas offener. Hazard (63.) und Herrmann (71.) scheiterten aber erneut am Frankfurter Schlussmann.

Zwei Tore kurz vor Schluss

Auf der anderen Seite parierte Heimeroth gegen Dedic (67.). In der 80. Minute legte Hazard noch einmal für Kevin Holzweiler ab und der Stürmer schob zum 3:1 ein. Das 4:1 fiel nur eine Minute später. Diesmal war es Herrmann der in der Mitte Marlon Ritter bediente. Am Ende stand ein leistungsgerechtes Ergebnis für die Fohlenelf, bei der vor allem Thorgan Hazard und Patrick Herrmann als ständige Unruheherde für die Frankfurter Abwehr zu gefallen wusste.

Borussia - FSV Frankfurt 4:1

Borussia: Heimeroth – Jantschke (46. Berauer), Brouwers, Dominguez, Wendt - Marx, Brandenburger - Herrmann, Hahn (70. Holzweiler) – Raffael (64. Ritter), Hazard

Tore: 1:0 (13.) Herrmann, 2:0 (33.) Hazard, 2:1 (60.) Konrad, 3:1 (80.) Holzweiler, 4:1 (81.) Ritter