So sieht die Top-11 der Dortmunder Derbyhelden aus - © DFL DEUTSCHE FUSSBALL LIGA
So sieht die Top-11 der Dortmunder Derbyhelden aus - © DFL DEUTSCHE FUSSBALL LIGA
Bundesliga

Schwarz-Gelbe Legenden: Das ist die Top-11 der Derbyhelden von Borussia Dortmund

Köln – Das Revierderby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund bietet den Spielern die einmalige Möglichkeit, sich mit einer außergewöhnlichen Leistung für immer in die Herzen der Fans zu spielen. Die Liste der Derbyhelden seit der Gründung der Bundesliga 1963 ist lang. bundesliga.de präsentiert euch die Top-11 der Dortmunder Derbyhelden.

Tor

Roman Weidenfeller kam in 24 Revierderbys zum Einsatz ist damit gemeinsam mit dem Schalker Klaus Fichtel Rekordspieler im ewigen Duell. Sein 24. Revierderby bestritt Weidenfeller am 25.11.2017 beim legendären 4:4. Er sprang für den kurzfristig ausgefallenen Roman Bürki ein und kam damit zu seinem letzten Startelf-Auftritt in der Bundesliga.

Abwehr

Lothar Huber erzielte am 5. November 1977 in der 87. Spielminute per Strafstoß den 2:1-Siegtreffer des BVB gegen Schalke 04 und sorgte damit für den ersten Revierderby-Sieg der Schwarz-Gelben nach fast zehn Jahren.

Neven Subotic leitete mit seinem einzigen Derby-Treffer zum 1:3 am 13. September 2008 (4. Spieltag) die Dortmunder Aufholjagd gegen Schalke ein. Auch dank Subotic punktete der BVB an diesem Tag zum einzigen mal nach drei-Tore-Rückstand noch gegen Schalke 04 (Endstand 3:3).

Alfred Nijhuis erzielte für den BVB in 61 Bundesliga-Spielen sechs Tore - gleich drei davon schoss der Abwehrspieler gegen den Revierrivalen Schalke. Zweimal erzielte Nijhuis dabei das 1:0 (am 13. und 30. Spieltag 1998/99), einmal den späten 1:1-Endstand (33. Spieltag 1999/00, gleichzeitig sein letztes Bundesliga-Tor) – durch diesen Treffer landete der BVB in der Abschlusstabelle der Saison 1999/00 letztlich einen Punkt vor Schalke.

Reinhold Wosab erzielte das erste Revierderby-Tor der Bundesliga-Geschichte. Am 3. Spieltag 1963/64 traf er in der Gelsenkirchener Glückauf-Kampfbahn nach sechs Spielminuten zum 1:0. Der BVB verlor das erste Revierderby der Bundesliga dennoch mit 1:3.

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Mittelfeld

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Henrikh Mkhitaryan war in fünf Revierderbys an sechs Treffern beteiligt (ein Tor, fünf Torvorlagen) und verlor mit dem BVB nie gegen Schalke (drei Siege, zwei Remis). Am 28. Mai 2015 war der Armenier mit der Torvorlage zum 1:0 und dem Treffer zum 2:0 der Matchwinner gegen S04.

Michael Zorc gewann als einziger Spieler in der Bundesliga-Geschichte zehn Revierderbys (alle für Dortmund). Gleich zweimal markierte Zorc den entscheidenden Siegtreffer im Derby. Am 3. Mai 1997 traf er neun Minuten nach seiner Einwechslung in der 84. Spielminute zum 1:0. Noch später, nämlich in der 90. Spielminute, erzielte er am 28. Oktober 1995 zum 2:1.

Shinji Kagawa machte sich am 19. September 2010 in seinem 4. Bundesliga-Spiel unsterblich, als er beim 3:1 auf Schalke seinen ersten Bundesliga-Doppelpack (Tore zum 1:0 und 2:0) erzielte. Insgesamt traf der Japaner schon vier Mal gegen die Knappen. Gegen keinen anderen Club hat er mehr Treffer auf dem Konto. Kagawa ist zudem der einzige aktuelle BVB-Profi in der Top-11.

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Sturm

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Ebi Smolarek schoss sich im Mai 2007 in die Herzen der Dortmunder Fans. Der FC Schalke lag am 33. Spieltag an der Tabellenspitze und schnupperte an der Meisterschaft. Smolarek erzielte in der 85. Minute vor der Südtribüne das 2:0 und sorgte so für die Entscheidung. Meister wurde anschließend der VfB Stuttgart.

Lothar Emmerich ist mit zehn Toren Rekord-Torjäger im Revierderby. Beim 6:2 der Dortmunder am 12. November 1966 erzielte Emmerich binnen 13 Minuten den einzigen Dreierpack eines Spielers im Revierderby. Nur ein Eigentor von Friedel Rausch verhinderte einen lupenreinen Hattrick.

Alexander Frei kam am 13. September 2008 beim Stand von 0:2 zur 2. Halbzeit als Einwechselspieler auf den Platz. Neun Minuten später erhöhten die Schalker sogar auf 0:3. Alles sah nach einer Klatsche aus, doch dann trafen zunächst Neven Subotic und dann zwei Mal Alex Frei zum 3:3-Ausgleich. Den Ausgleich markierte Frei in der 89 Minute und verwandelte das Stadion in ein Tollhaus. Zudem legte er im Mai 2007 mit seinem 1:0 den Grundstein zum 2:0-Erfolg, der Schalke am 33. Spieltag von der Tabellenspitze stürzte.