Zusammenfassung

  • Trainer Peter Stöger hat beim BVB nur eine Trainingseinheit vor seinem Debüt

  • Der 51-Jährige will seinen Spielern über Gespräche das Selbstvertrauen zurückbringen

  • Vor der Winterpause stehen noch drei Spiele auf dem Programm

Dortmund - Der neue Trainer Peter Stöger soll Borussia Dortmund nach acht Ligaspielen ohne Sieg wieder in die Erfolgsspur führen. Vor dem Spiel in Mainz blieb dem Österreicher aber nur eine Trainingseinheit.

Europa-League-Gegner Atalanta Bergamo brachte Peter Stöger nicht aus der Ruhe. Die Auslosung der Zwischenrunde im schweizerischen Nyon war für den neuen Trainer des kriselnden Bundesligisten Borussia Dortmund an seinem zweiten Arbeitstag ohnehin nur eine Randnotiz. Mit seiner demonstrativen Gelassenheit will der Österreicher den auf Platz acht abgestürzten Pokalsieger wieder in die Erfolgsspur führen. Vor dem Spiel beim 1. FSV Mainz 05 am Dienstag (20.30 Uhr/Sky) blieb Stöger aber nur eine Trainingseinheit zur Vorbereitung.

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Der 51-Jährige sieht die fehlende Zeit aber nicht als ganz großes Problem. "In dieser Phase geht es darum, mit den Jungs zu sprechen, Problemzonen herauszufinden", machte Stöger nach acht Ligaspielen ohne Sieg deutlich. Man dürfe keine Handschrift erwarten, es gehe darum, Empathie in die Gruppe zu bekommen, so Stöger, der "die kleinen Mosaiksteinchen wieder zusammenführen" will.

Der Nachfolger von Peter Bosz ist eine Woche nach seinem Abgang beim Schlusslicht 1. FC Köln bei den verunsicherten BVB-Profis erst einmal als Psychologe gefragt. "Es geht darum, den Jungs klarzumachen, dass sie eine außergewöhnliche Qualität haben. Das haben sie auch in dieser Saison schon gezeigt", sagte Stöger, der in Einzelgesprächen heraushören möchte, "was den Jungs gut tut und wo man ihnen Unterstützung geben kann."  

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Der neue BVB-Coach muss aber auch die anfällige Defensive der Schwarz-Gelben stabilisieren und wieder Struktur in die Mannschaft bringen - keine einfache Aufgabe. "Peter Stöger muss die Mannschaft erst einmal kennenlernen. Das ist bis Dienstagabend erst einmal ambitioniert genug", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. 

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Bis zur Winterpause warten noch drei Aufgaben auf den so furios in die Saison gestarteten BVB. Nach dem Spiel in Mainz gastiert am Samstag 1899 Hoffenheim im Signal Iduna Park. Vier Tage vor Heiligabend geht es im Achtelfinale des DFB-Pokals zu Herbstmeister Bayern München. "Er soll jetzt erst einmal Punkte holen. Das ist das entscheidende Thema", sagte Watzke.  

Gute Wünsche von Bosz

Mit den Kölnern ist das Stöger in dieser Saison in Mainz (0:1) und gegen Hoffenheim (0:3) nicht gelungen. "Das war überschaubar erfolgreich", sagte Stöger schmunzelnd: "Ich weiß aber, wo die Stärken und Schwächen liegen." Das könnte ihm bei seiner schwierigen Mission hilfreich sein.

Gute Wünsche erhält Stöger von seinem Vorgänger. "Für die Zukunft wünsche ich das Beste für den Verein und drücke ganz fest die Daumen", wird Bosz auf der Homepage des Vereins zitiert.

sid