Zusammenfassung

  • Dortmund feierte den 500. Heimsieg seiner Bundesliga-Geschichte; diese Marke erreichten zuvor nur die Bayern, Bremen, Stuttgart und der HSV.

  • Borussia Dortmund blieb auch im siebten Bundesliga-Spiel unter Peter Stöger ungeschlagen und holte unter dem Österreicher 15 von 21 möglichen Punkten.

  • Der HSV macht dem BVB das Leben enorm schwer und lief über sieben Kilometer mehr (124,2) als die Borussen (116,9).

Dortmund - Der Hamburger SV kassierte bei Borussia Dortmund eine 0:2 (0:0)-Niederlage und wartet seit nunmehr neun Partien auf einen Sieg. Der BVB klettert nach dem zweiten Sieg in Folge auf Rang drei.

FANTASY HEROES: Lukasz Piszczek (17 Punkte) / André Schürrle (13) / Michy Batshuayi (13)

Die Tore für die Borussia erzielten Neuzugang Michy Batshuayi (49.), der schon in Köln zweimal für den BVB getroffen hatte, und Mario Götze (90.+2).

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Auf Seiten der Dortmunder feierte Nationalspieler Marco Reus nach 259 Tagen sein Comeback. Der 28-Jährige, der sich am 27. Mai 2017 im Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt (2:1) einen Kreuzbandanriss zugezogen hatte, gehörte beim BVB zur Startelf und wurde von der Südtribune frenetisch gefeiert. "Wenn ein Junge dieser Qualität bereit ist, habe ich ihn gerne von Anfang an auf dem Platz", sagte BVB-Trainer Peter Stöger bei Sky. Reus wurde in der 71. Minute für Götze ausgewechselt und vom Publikum frenetisch gefeiert.

Nach 259 Tagen wieder auf dem Platz: Dortmunds Kapitän Marco Reus
Nach 259 Tagen wieder auf dem Platz: Dortmunds Kapitän Marco Reus © imago / Kirchner-Media

Für HSV-Trainer Bernd Hollerbach war es nach zwei Remis zum Einstand die erste Niederlage. Der HSV, der sich letztendlich erfolglos gegen die Niederlage stemmte, bleibt mit vier Punkten Abstand auf Schlusslicht 1. FC Köln Vorletzter der Tabelle.

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"Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gezeigt. Man hat gesehen, dass die Mannschaft wollte. Mit ein bisschen mehr Druck machen wir auch schon früher das 2:0." Marco Reus

Die Gäste machten zu Beginn viel Druck und spielten mutig nach vorn, kamen aber nicht zwingend vor das Tor von Roman Bürki. Auch bei Standardsituation fehlte die Präzision. HSV-Trainer Hollerbach hatte sein Team gut eingestellt, die Mannschaft versuchte die Wackler in der Dortmunder Abwehr zu nutzen. Der BVB agierte abwartend.

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Die Partie verflachte vor der Pause, ein großer Leistungsunterschied zwischen dem Tabellendritten und dem Vorletzten war kaum zu spüren. Die Schwarz-Gelben agierten oft überhastet, auch der äußerst agile Reus konnte nur bedingt Akzente setzen. In der 49. Minute war es der belgische Torjäger Batshuayi, der den BVB bei seinem Heimdebüt mit dem dritten Saisontor nach schönem Zuspiel von Christian Pulisic erlöste. 

"Wir sind nah dran gewesen, aber haben unsere Chancen leider nicht genutzt. Wieder nicht und das ist so bitter. Gerade in der ersten Halbzeit. Wir geben nicht auf!" Mergim Mavraj

Der US-Amerikaner verpasste in der 63. Minute aus kurzer Distanz das 2:0. In der 73. Minute hatten die Dortmunder Glück, dass sowohl Andre Hahn als auch der eingewechselt Fiete Arp nach einem Querpass am Ball vorbei rutschten.

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Spieler des Spiels - Michy Batshuayi

Michy Batshuayi traf auch in seinem zweiten Spiel im BVB-Dress und war abschlussfreudigster Spieler der Partie (vier Torschüsse).

Bilder des Spiels

Japanisches Duell: Sakai und Kagawa im Zweikampf
Japanisches Duell: Sakai und Kagawa im Zweikampf
Der HSV zeigte vor allem kämpferisch eine gute Leistung
Der HSV zeigte vor allem kämpferisch eine gute Leistung © gettyimages / Oliver Hardt/Bongarts
Michy Batshuayi trifft im zweiten Spiel zum dritten Mal
Michy Batshuayi trifft im zweiten Spiel zum dritten Mal © imago / DeFodi
Der eingewechselte Götze trifft nach Schürrle-Assist in der Nachspielzeit zum 2:0
Der eingewechselte Götze trifft nach Schürrle-Assist in der Nachspielzeit zum 2:0 © imago / Kirchner-Media