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Heimmacht BVB: Fünf Gründe für einen Sieg von Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt

Borussia Dortmund hat zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen müssen. Trotzdem ist der BVB im Duell mit Eintracht Frankfurt am Freitagabend Favorit. bundesliga.de nennt fünf Gründe, die in diesem Duell für die Schwarz-Gelben sprechen.

1. Der BVB ist eine Heimmacht

Borussia Dortmund ist vor eigenem Publikum eine Macht. Während der BVB auswärts 22 Gegentreffer in elf Partien kassiert hat, waren es im eigenen Stadion nur zehn Tore in zehn Spielen. Im Signal Iduna Park ist der BVB in dieser Saison noch ungeschlagen, gewann sieben Partien und spielte dreimal Remis. Die Schwarz-Gelben sind als einziges Bundesliga-Team in der laufenden Spielzeit noch ohne Heim-Niederlage. In Heimspielen holte die Mannschaft von Lucien Favre mehr Punkte (24) als Bayern oder Leipzig (23 bzw. 21).

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Der Gegner am Freitag spielt hingegen gar nicht gerne in der Fremde. Einzig Fortuna Düsseldorf holte auswärts weniger Punkte (sechs) als Eintracht Frankfurt (7).

Titelwürdige Offensive: Jadon Sancho und Erling Haaland - INA FASSBENDER/AFP via Getty Images

2. Die Offensive ist titelwürdig

Die Defensive des BVB bereitet Sorgen, die Offensive ist längst titelreif: Mit 59 Saisontoren stellen die Schwarz-Gelben den besten Angriff der Bundesliga. Zuletzt wurde ein Vereinsrekord aus der Saison 1963/64 geknackt. Damals hatten Timo Konietzka, Lothar Emmerich, Aki Schmidt & Co. 58 Treffer nach 21 Spieltagen auf dem Konto.

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Alleine in der Rückrunde trafen die Schwarz-Gelben in jedem Spiel mindestens drei Mal ins Schwarze. Insgesamt gelangen in der zweiten Saisonhälfte schon 18 Tore – das ist ein eingestellter Bundesliga-Rekord. Mehr Tore gelangen nie einem Bundesliga-Team in den ersten vier Rückrunden-Spielen. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre hat in dieser Saison die beste Trefferquote aller Bundesligisten – im Schnitt wurde jeder fünfte Torschuss zu einem Tor genutzt, gute 63 Prozent aller Großchancen wurden verwertet.

3. Haaland ist eine Wucht

Auch wenn er bei der 3:4-Niederlage im Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen erstmals nicht getroffen hat, ist Erling Haaland sicherlich die größte Gefahr für das Frankfurter Tor. Der 19-jährige Norweger, der im Winter aus Salzburg an die Strobelallee gewechselt war, hat nach vier Bundesliga-Einsätzen bereits sieben Tore auf dem Konto. Niemand hatte vor ihm sieben Tore in den ersten drei Bundesliga-Spielen erzielt.

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Haaland ist eiskalt vor dem Tor, durchsetzungsstark und trotz seiner Körpergröße von 1,94 Metern extrem schnell. Wenn die Frankfurter Verteidiger nur eine Sekunde unkonzentriert sind, wird er zur Stelle sein.

4. Die Qualität ist auch in der Breite hoch

Die Borussia muss gegen Frankfurt auf zwei wichtige Spieler verzichten: Kapitän Marco Reus wird ebenso verletzt fehlen wie Spielmacher Julian Brandt. Es ist aber ein Beleg dafür, wie stark der Kader des BVB ist, dass Trainer Lucien Favre trotzdem noch mehrere gute Optionen bleiben, um die beiden Stammspieler zu ersetzen.

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Im Angriff könnten anstelle von Reus sowohl die etablierten Kräfte Thorgan Hazard und Mario Götze spielen als auch der junge Giovanni Reyna, der spätestens mit seinem Traumtor im DFB-Pokalspiel beim SV Werder Bremen gezeigt hat, dass er bereit für große Taten ist. Den Platz im zentralen Mittelfeld, den Brandt zuletzt meist bekleidet hat, wird wohl ein anderer deutscher Nationalspieler übernehmen: Emre Can, der gegen Leverkusen mit seinem Distanzkracher zum zwischenzeitlichen 2:2 bereits ein Ausrufezeichen gesetzt hat.

Emre Can dürfte Julian Brandt im zentralen Mittelfeld ersetzen - Lukas Schulze/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

5. Die Statistik spricht eine klare Sprache

Zahlen lügen nicht: Der BVB ist im Duell mit Frankfurt der klare Favorit. Dortmund gewann die letzten acht Bundesliga-Heimspiele gegen die Eintracht. Insgesamt verlor der BVB keines der letzten sieben Pflichtspiele gegen die Hessen, darunter ist auch das Pokalfinale 2017.

Zudem spricht auch der Spieltermin für die Gastgeber: Borussia Dortmund verlor zu Hause keines der letzten 28 Freitagsspiele.