Köln - Wird es Dortmunds Meisterstück? Oder schießt sich der FC Bayern zurück ins Titelrennen? Das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund am frühen Samstagabend ist das alles überragende Thema des 24. Bundesliga-Spieltags. Die Profis beider Top-Clubs ragen auch im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) heraus: Borussen und Bayern sind vielfach in Top-Form und praktisch überall das Maß der Dinge.

Alle Ranglisten des 23. OBM-Spieltags führt ein "Schwarz-Gelber" oder "Rot-Weißer" an - mit Ausnahme der Torhüterposition. Besonders eklatant kommt die Überlegenheit beider Clubs im Mittelfeld zum Tragen. Dortmunder und Münchner Mittelfeld-Asse belegen nicht nur die ersten drei Plätze, sondern stellen die Hälfte aller Spieler unter den Top 12.

Müller mit Marathon-Pensum

Thomas Müller war der beste virtuelle Mittelfeldmann. Der Nationalspieler erreichte die höchste Quote aus Toren, Vorlagen und gewonnenen Zweikämpfen. Müller leistete gleichzeitig das mit Abstand größte Pensum am 23. Spieltag: Der 21-Jährige stand 15.594 Mal (!) auf dem Rasen. Und damit etwa doppelt so oft wie Bastian Schweinsteiger, der auf die zweitbesten Werte kam. Dicht hinter dem Bayern-Duo folgt Borussias Nuri Sahin, der durch große Zweikampfstärke besticht.

Hätte das Verletzungspech nicht so stark am FC Bayern geklebt, dann wäre es im Mittelfeld wohl zu einem Münchner Alleingang gekommen. Arjen Robben (10.) und Franck Ribery (17.) steigern sich im Managerspiel nach längerer Pause erst langsam in gewohnte Form. Luiz Gustavo (11.) und Dortmunds Kevin Großkreutz (12.) runden das starke gemeinsame Bild ab.'

BVB-Bollwerk steht auch im OBM

In der Abwehr hat der BVB die Vorteile auf seiner Seite. Mats Hummels und Neven Subotic bilden auch virtuell das beste Pärchen in der Innenverteidigung, das die Bundesliga zu bieten hat. Hummels war Top-Verteidiger am 23. Spieltag, Subotic am 22. Der OBM-Hummels musste am Wochenende in 53.575 Zweikämpfe und entschied 63,8 Prozent für sich.

Ohne Philipp Lahm wäre der Rekordmeister ziemlich unterrepräsentiert in der Gilde der besten Abwehrleute. Der 27-Jährige folgt dicht auf Hummels und Subotic, während Breno oder Holger Badstuber nicht unter den Top 20 zu finden sind.

Barrios knapp vor Gomez

An der Spitze der Torjäger steht ebenfalls ein Dortmunder. Lucas Barrios traf am abgelaufenen Spieltag in 82 Prozent seiner virtuellen Einsätze: das bedeutet 6.878 Tore in 8.396 Spielen. Kaum schlechter schnitt aber Bayern-Konkurrent Mario Gomez ab, der die Bundesliga-Torjägerliste mit 18 Treffern anführt. Im OBM schoss Gomez am letzten Spieltag 1.973 Tore in 2.473 Partien (80 Prozent).

Lediglich bei den Torhütern überlassen Dortmund (Roman Weidenfeller / 6.) und München (Hans-Jörg Butt / 10.) der Konkurrenz die Spitzenplatzierungen. Den von FCB-Coach Louis van Gaal vollzogenen Torwartwechsel zu Thomas Kraft haben viele OBMler noch nicht vorgenommen. Verständlich, denn Butt liegt in der Saisonbilanz hinter HSV-Keeper Frank Rost auf Platz 2!

Götze und Kroos heiß begehrt

Logisch, dass auch auf den Transfermarkt viel Bewegung durch Borussen- und Bayern-Stars kommt. Im Monat Februar ist Mario Götze (BVB) der bislang meistgekaufte Spieler, Hummels (3.) und Marcel Schmelzer (7.) sind kaum weniger gefragt. Luiz Gustavo (5.) heißt der begehrteste Bayern-Spieler.

Insgesamt sind aber Toni Kroos (FC Bayern) und Thomas Müller die gefragtesten Akteure beider Teams im Managerspiel. Nach Manuel Neuer (FC Schalke / 37.518) stehen Kroos (33.987) und Müller (31.850) in den meisten Kadern. Mats Hummels (6.) gehört als meistgekaufter Borusse 20.492 Teams an.