Auf Vorschlag von Präsident Rolf Königs hat der Aufsichtsrat von Borussia Mönchengladbach den ehemaligen VfL-Spieler und -Trainer Rainer Bonhof ins Präsidium gewählt. Bonhof ist damit neben Präsident Rolf Königs und Vizepräsident Siegfried Söllner zweiter gewählter Vizepräsident.

"Bereits bei den Mitgliederversammlungen 2007 und 2008 haben wir angekündigt, mittelfristig wieder ein drittes Präsidiumsmitglied hinzunehmen zu wollen", so Königs. "Wir haben in den vergangenen Monaten Gespräche mit verschiedenen Personen geführt. Rainer Bonhof hat uns sein Interesse an einer Mitarbeit bei Borussia signalisiert, nachdem er seine Tätigkeit beim FC Chelsea Ende letzten Jahres beendet hatte. Er ist Mönchengladbacher, kennt Borussia aus seiner Zeit als Spieler, Trainer und Aufsichtsratsmitglied und passt als Person zu uns. Wir freuen uns, ihn dabei zu haben."

Rainer Bonhof war von 1970 bis 1978 Spieler bei Borussia. Mit dem VfL gewann er vier Deutsche Meisterschaften, den DFB-Pokal und den UEFA-Cup. 1978 wechselte er zum FC Valencia, später spielte er in der Bundesliga noch für den 1. FC Köln und Hertha BSC. In der deutschen Nationalmannschaft bestritt er 53 Länderspiele, 1974 wurde er Weltmeister.

"Freue mich sehr"

Als Trainer arbeitete er acht Jahre für den DFB, danach war er Mitglied des Aufsichtsrats bei Borussia Mönchengladbach und vom 10. November 1998 bis 31. August 1999 Cheftrainer beim VfL. Anschließend arbeitete er als Vereinstrainer in Kuwait und drei Jahre als Cheftrainer der schottischen U21-Nationalmannschaft, zuletzt als Scout beim FC Chelsea in England.

"Borussia ist mein Verein. Ich habe die Entwicklung des Clubs immer aus der Nähe verfolgt und freue mich sehr darauf, den Verein nun im Amt eines Vizepräsidenten unterstützen zu dürfen", erklärte Bonhof.