Bundesliga

"Bleistift", Romario und die "goldene Hacke"

Das Rätselhafteste an diesem Mann ist sein scheinbar unaussprechlicher Name. Graffitti, Grafidschi, Grafité? Ihm selbst ist es ziemlich egal, wie man ihn ausspricht: Grafite vom VfL Wolfsburg. "Es heißt übersetzt Bleistift, und weil ich lang und dünn bin, passt er zu mir", sagt der Stürmer.

Der Stern des 30-Jährigen strahlte in der vergangenen Saison besonders hell. Mit überragenden 28 Treffern in nur 25 Spielen sicherte er sich die "Torjägerkanone" und hatte damit großen Anteil am ersten Meistertitel der "Wölfe". Noch lange in Erinnerung bleiben wird vor allem sein Zaubertor zum 5:1-Endstand gegen den FC Bayern, als er die Münchener Abwehrspieler umkurvte wie Slalomstangen und schließlich per Hacke sein Fußballkunstwerk vollendete. "Das 5:1 ist definitiv das schönste Tor, das ich jemals geschossen habe", sagte Grafite hinterher.

Doch wer genau ist eigentlich dieser Grafite, der seit Ende August 2007 beim VfL Wolfsburg dem runden Leder nachjagt? bundesliga.de hat Wissenswertes rund um den Brasilianer gesammelt.