München - Jakub Blasczcykowski hätte sich am liebsten sofort im Strafraum des SC Freiburg vergraben, Trainer Jürgen Klopp schlug fassungslos die Hände vor sein Gesicht und den Fernseh- und Radiokommentatoren blieb das Wort im Hals stecken. Jene kuriose Szene, als der polnische Nationalspieler von Borussia Dortmund den Ball fernab von jedem Gegenspieler nach einem Pass seines Landsmannes Robert Lewandowski aus 14 Metern über das Tor drosch, hat seinen festen Platz im Kuriositäten-Kabinett der Bundesliga.

"Wir werden ihn ein- oder zweimal in der kommenden Woche daran erinnern. Vielleicht werden wir die Szene nachstellen, um ihm zu zeigen, dass man da ein Tor machen kann," kommentierte Klopp damals süffisant jene Situation, in der "Kuba" den vorentscheidenden Treffer zur 3:1-Führung verpasste. Für diese Nachlässigkeit wären die Dortmunder in der Nachspielzeit fast bestraft worden.

"Wenn wir das Tor am Ende gebraucht hätten, hätten wir uns natürlich geärgert, aber eine Strafe hätte es auch dann nicht gegeben", sagte Klopp. "Er hat den Ball mit dem Knöchel getroffen. Wer gekickt hat, der weiß, dass so etwas passieren kann."


|Spieler| |Torjäger| |Entdeckung| |Rückkehrer| |Fehlschuss| |Rote Karte| |Überraschung| |Boygroup| |Legionär| |Abschied| |Trennung|