Am Mittwoch wurde beim Kapitän von Borussia Dortmund eine Muskelverletzung diagnostiziert und schon am Dienstag mussten die "Schwarz-Gelben" im Training einen kleinen Schock verkraften.

Sebastian Kehl hat sich im Spiel gegen Werder Bremen am vergangenen Samstag einen Faserriss auf der linken Seite des Adduktorenansatzes zugezogen. Das ist das Ergebnis der Kernspinuntersuchung, die BVB-Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun in der BG Unfallklinik in Duisburg durchführte.

Mit dieser Verletzung fällt der 30- jährige Mittelfeldspieler drei bis vier Wochen aus und fehlt dem BVB vorerst im Kampf um einen Startplatz im internationalen Geschäft. Kehl hatte erst im März nach monatelanger Verletzungspause sein Comeback in der Dortmunder Startelf gegeben.

Barrios humpelt vom Feld

Toptorjäger Lucas Barrios sank am Dienstag nach einem Zweikampf am Spielfeldrand zusammen und musste einige Zeit am linken Fuß behandelt werden, ehe er mit bandagiertem Unterschenkel vom Spielfeld in die Kabine humpelte. Eine erste Diagnose steht noch aus.

Trainer Klopp hatte die Unglücksszene während des Trainings nicht genau gesehen, er wisse "deshalb auch nicht, wie schlimm es ist." Dennoch hoffe er, dass Barrios gegen Mainz einsatzfähig sei.

Klopp mit alten Zielen gegen den Ex-Club

Auf die Frage nach dem Duell gegen seinen ehemaligen Club Mainz 05 am Samstag betonte Klopp, dass man mit Mainz einen sehr guten und heimstarken Gegner habe. Somit sei ein schweres Spiel zu erwarten. Der ehemalige Coach der Mainzer stellte aber auch fest, dass er sich auf die Begegnung gegen seinen alten Verein freue: "Ich wollte immer in der Bundesliga wieder gegen Mainz spielen!"

Angesprochen auf mögliche neue Zielsetzungen, die sich durch den derzeitigen 4. Tabellenplatz und nur einen Punkt Rückstand auf den Dritten Bayer Leverkusen ergäben, antwortete Klopp nach wie vor äußerst zurückhaltend: "Wir sind gut so gefahren, wie wir uns bisher verhalten haben! Es gibt keinen Grund, etwas zu ändern."