Hoffenheim - Stürmer Chinedu Obasi von 1899 Hoffenheim muss sich einer Operation am verletzten linken Schienbein unterziehen. Dies ergab eine weitere, eingehende Untersuchung am Donnerstag beim Münchner Spezialisten Dr. Ludwig Seebauer.

Hoffenheims Mannschaftsarzt Dr. Henning Ott, der Obasi nach München begleitete, bestätigt, dass "ein operativer Eingriff für Edu unumgänglich war, um ihn dauerhaft schmerzfrei trainieren und spielen lassen zu können."

Drei Monate Pause

Der nigerianische Nationalspieler zog sich bei der Weltmeisterschaft in Südafrika eine Stressfraktur im linken Schienbein zu. Der Heilungsverlauf verlief zunächst vielversprechend, sodass Obasi in dieser Saison auf vier Kurzeinsätze kam. Zuletzt musste der 24-jährige jedoch wegen erneuter Schmerzen eine Trainingspause einlegen.

Die Operation wird am nächsten Mittwoch in München von Dr. Seebauer durchgeführt. Bei dem Eingriff wird die Verletzung am linken Schienbein behandelt und eine kleine Platte eingesetzt. Obasi wird voraussichtlich rund drei Monate ausfallen.