Am Tag, nach dem sich Khalid Boulahrouz im Testspiel des VfB Stuttgart gegen Schalke 04 die linke Schulter auskugelte, bewahrheiteten sich die schlimmen Befürchtungen nur bedingt.

Der Innenverteidiger, der bei einem Zweikampf unglücklich stürzte, kehrte mit Mannschaftsarzt Dr. Best am Sonntagvormittag nach Stuttgart zurück und unterzog sich dort eingehenden Untersuchungen.

Vier bis sechs Wochen Pause

Nach Diagnosestellung mithilfe einer hochauflösenden Kernspin-Tomographie kann die in Mitleidenschaft gezogene Schulterpartie voraussichtlich konservativ behandelt und eine Operation umgangen werden. Der niederländische Innenverteidiger fällt in diesem Fall voraussichtlich für vier bis sechs Wochen aus.

VfB-Cheftrainer Markus Babbel sagte zu der Verletzung des Innenverteidigers: "Khalid kam schon topfit aus dem Urlaub zurück und hat vom ersten Tag der Vorbereitung an Vollgas gegeben. Er war in einer hervorragenden Verfassung. Diese Verletzung von Boula ist nicht nur deswegen bitter für ihn und auch für uns."

Horst Heldt, Vorstand Sport, ergänzte: "Khalid Boulahrouz wird uns in der wichtigen Startphase der Saison sehr fehlen. Bisher waren wir von schwereren Verletzungen verschont geblieben, doch jetzt hat es auch uns getroffen. Ich hoffe, dass Khalid schnell wieder eingreifen kann."




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