bundesliga.de hat die Stimmen zum Spieltag.

Bayer Leverkusen - Hamburger SV 1:2 (1:1)

Trainer Bruno Labbadia (Bayer Leverkusen): Es war klar, dass wir nach dem 1:2-Rückstand in einige Konter laufen würden. Insgesamt bin ich aber mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden.

Trainer Martin Jol (Hamburger SV): Wir haben dieselben Probleme wie Leverkusen, wir verfügen noch nicht über eine perfekte Mannschaft. Dass Marcell Jansen heute mit rechts getroffen hat, war sehr auffällig, das habe ich noch nicht einmal im Training bei ihm gesehen.

Energie Cottbus - Werder Bremen 2:1 (0:0)

Trainer Bojan Prasnikar (Energie Cottbus): Wir haben einen Plan gehabt, und der ist aufgegangen. Wir haben um jeden Ball gekämpft und auch nach dem 0:1 Mut und Willen gezeigt. Nach dem schnellen Ausgleich haben beide Mannschaften auf Sieg gespielt, am Ende hatten wir mehr Glück. Dieser Erfolg tut uns sehr gut.

Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): Natürlich sind wir unzufrieden mit dem, was wir hier erlebt haben. Wenn man so wie wir zu vielen Chancen kommt, muss man eigentlich gewinnen. Nach dem 1:0 haben wir den Gegner aber nicht mehr genügend beschäftigt und in Not gebracht. Nach dem Ausgleich sind wir wieder angerannt, machen hinten aber einen Fehler und verlieren dadurch ein Spiel, das wir eigentlich nicht verlieren dürften.

Borussia Mönchengladbach - Hannover 96 3:2 (2:0)

Trainer Hans Meyer (Borussia Mönchengladbach): Wenn man 2:0 führt und als Mannschaft weiter ist als wir, dann wird so ein Spiel sicher nicht mehr so eitrig wie dieses. Wir hatten gesagt, dass wir die zweite Halbzeit nicht zu passiv angehen wollen. Aber dann passiert genau das, was wir verhindern wollten. Nach dem 2:1 war die Kontrolle dieses Spiels weg und Hannover kam folgerichtig zum Ausgleich. Dass wir durch das Tor von Oliver Neuville noch gewinnen, ist vielleicht ausgleichende Gerechtigkeit. Nicht für dieses Spiel, aber wir waren bisher ja nicht in allen Spielen vom Glück geprügelt.

Trainer Dieter Hecking (Hannover 96): Wir waren fünf Minuten zu passiv, sodass der Gegner ungehindert agieren konnte. Wenn die Mannschaft dann aber so zurückkommt, kann man ihr nur zum Vorwurf machen, dass sie noch das dritte Tor bekommen hat. Die Mannschaft lebt, eindeutig. Sie bringt sich aber um den Lohn ihrer Arbeit, vor allem auswärts. Wenn man die Spiele nicht gewinnt, muss man auch nach unten schauen.

Karlsruher SC - Eintracht Frankfurt 0:1 (0:0)

Trainer Edmund Becker (Karlsruher SC): Das war ein bitteres Wochenende für uns. Ich kann der Mannschaft zwar keinen Vorwurf machen, aber zum erfolgreichen Fußball gehört es auch, Tore zu erzielen. Wie schon des Öfteren stehen wir wieder mit leeren Händen da.

Trainer Friedhelm Funkel (Eintracht Frankfurt): Ich muss zugeben, dass wir sehr glücklich gewonnen haben. Ich bin zufrieden mit der Einstellung, wir haben den Kampf gefunden, das Spiel aber nicht. Wir müssen uns deutlich steigern, wenn wir nächste Woche gegen Schalke eine Chance haben möchten.

VfL Wolfsburg - Hertha BSC Berlin 2:1 (0:0)

Trainer Felix Magath (VfL Wolfsburg): Unser Sieg ist nicht unverdient. Hertha war zwar spielerisch die reifere Mannschaft, aber nach dem Rückstand haben wir viel Druck gemacht und unsere Chancen genutzt. Offensichtlich ist es so, dass wir nach Rückständen immer in der Lage sind, aufs Tempo zu drücken. Das war auch heute wieder der Fall.

Trainer Lucien Favre (Hertha BSC Berlin): Wir sind natürlich sehr enttäuscht, denn wir hätten zumindest einen Punkt mitnehmen können. In der zweiten Halbzeit waren wir eigentlich die bessere Mannschaft, haben nach dem 1:0 aber zu kompliziert gespielt. Man hat gesehen, dass Wolfsburg sehr viel Potential hat - aber letztlich haben wir sie wieder stark gemacht. So fällt es schwer, diese Niederlage zu akzeptieren.

VfB Stuttgart - 1899 Hoffenheim 3:3 (2:2)

Teamchef Markus Babbel (VfB Stuttgart): Es war ein klasse Spiel mit vielen Emotionen und vielen Toren. Allerdings bringt sich meine Mannschaft immer wieder um den Lohn der harten Arbeit, indem sie individuelle Fehler macht. Am Ende müssen wir froh sein nicht zu verlieren, da waren aber auch beide Mannschaften am taumeln wie angeschlagene Boxer.

Trainer Ralf Rangnick (1899 Hoffenheim): Die Zuschauer kamen heute voll auf ihre Kosten. Es war ein hoch intensives Spiel über 90 Minuten, bei dem wir überraschend in Führung gegangen sind. Das 2:1 für Stuttgart war irregulär, denn da ging ein Foul von Cacau an Luiz Eduardo voraus. Das 3:2 der Stuttgarter war von Gomez super gemacht. Wir hätten aber am Schluss gewinnen können, können aber auch mit dem 3:3 leben.

Bayern München - 1. FC Köln 1:2 (0:2)

Trainer Jürgen Klinsmann (Bayern München): Es ist einiges schief gelaufen heute. Das 1:0 wurde aberkannt, dann sind wir in Rückstand geraten, und danach waren wir in unserer Spielanlage viel zu hektisch. Wir haben vor allem die Zweikämpfe nicht angenommen und nur versucht, das Ganze spielerisch zu lösen. Aber man muss erst mal mit Feuer in die Zweikämpfe gehen und dem Gegner den Schneid abkaufen. Diese Niederlage wurmt, wir haben es wieder mal versäumt, den Sprung an die Tabellenspitze zu machen.

Trainer Christoph Daum (1. FC Köln): Ich weiß noch gar nicht, ob ich das alles richtig einordnen kann. Beim kommenden Deutschen Meister zu gewinnen, ist schon etwas Besonderes. Dass ich erstmals als Trainer in München gewinne, ist auch etwas, was mich bewegt. Wir hatten Glück, dass das erste Tor nicht anerkannt worden ist, sonst wäre das Spiel vielleicht anders gelaufen. Bayern war sicher die bessere Mannschaft, aber im Fußball zählen Tore, und da waren wir heute die glücklichere Mannschaft. Ich wünsche dem FC Bayern aber, dass das die letzte Niederlage in dieser Saison bleibt, und das meine ich ehrlich.

Arminia Bielefeld - VfL Bochum 1:1 (0:1)

Trainer Michael Frontzeck (Arminia Bielefeld): Bis zum 0:1 waren wir ordentlich im Spiel, dann haben wir nachgelassen. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr Risiko gespielt. Gott sei Dank ist es uns gelungen, wieder ins Spiel zu kommen. Unterm Strich können wir mit dem einen Punkt zufrieden sein.

Trainer Marcel Koller (VfL Bochum): Es war ein ausgeglichenes Spiel. Wir hätten in der ersten Halbzeit schon 2:0 in Führung gehen können. In der zweiten Halbzeit hat Bielefeld dann mehr Druck gemacht. Es war ärgerlich, dass noch der Ausgleich fällt. Aber wir müssen uns an die eigene Nase fassen.

Schalke 04 - Borussia Dortmund 1:1 (1:0)

Trainer Fred Rutten (Schalke 04): Meine Enttäuschung ist sehr groß, dass man so ein Spiel noch abgibt. Wir hatten das Spiel taktisch und körperlich gut im Griff, aber wir mussten das zweite Tor machen. Denn dann ist das Spiel entschieden. Ob das jetzt ein Schritt nach vorne war, weiß ich nicht. Aber das war Kampfgeist und Leidenschaft.

Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): Nach dem Spielverlauf müssen wir uns freuen, keine Frage. Schalke war körperlich robuster als wir und hat völlig verdient 1:0 geführt. In der zweiten Halbzeit mussten wir ans Eingemachte gehen, wir haben dann viel intelligenter gespielt.