Köln - Zum Bundesliga-Spiel bei Hertha BSC hat der 1. FC Köln im Oktober eine Bildungsreise für Jugendliche nach Berlin organisiert. In Kooperation mit dem Fan-Projekt "fans1991" und dem Kölner Fanprojekt erlebten die 13- bis 17-Jährigen drei Tage lang Politik, Geschichte und Sport. Die Stiftung 1. FC Köln ermöglichte die Reise.

Organisiert vom 1. FC Köln haben 45 Jugendliche im Oktober nicht nur das Spiel des FC in Berlin erlebt, sondern auch eine Reise durch die deutsch-deutsche Geschichte unternommen. Am ersten Tag der Tour besichtigten die 13- bis 17-Jährigen das Kanzleramt und das Parlament, wo die Bundestagsabgeordnete Gisela Manderla über ihre Aufgaben berichtete – und von ihrem Engagement im FC-Fanclub im Bundestag, der "Koalition rut-wieß".

Am Freitag stand die deutsche Wiedervereinigung im Fokus des Programms. Die Stationen: Eine Busfahrt entlang des Mauerverlaufs, die Besichtigung des Brandenburger Tors, der Gedenkstätte Bernauer Straße und einer Ausstellung über das Leben in der DDR in der Berliner Kulturbrauerei. Den Abend verbrachte ein Teil der Gruppe im Gaffelhaus Berlin beim Fanclub-Stammtisch des FC, zu dem auch FC-Vizepräsident Markus Ritterbach und Geschäftsführer Alexander Wehrle gekommen waren.

Tolle Stimmung trotz Niederlage

Am Samstag machte sich die Gruppe auf den Weg ins Olympiastadion. Nach einer Führung durch das geschichtsträchtige Stadion feuerten die Teilnehmer den FC auf der Tribüne an. Die 1:2-Niederlage gegen Hertha BSC trübte zwar ein wenig die Stimmung, dennoch war die Fahrt für alle Teilnehmer ein tolles Erlebnis. 

Die Veranstalter des 1. FC Köln bedanken sich bei allen Kooperationspartnern, der Stiftung 1. FC Köln und den Jugendbetreuern von Hertha BSC für die großartige Unterstützung.