Der Himmel über dem Kaiserwinkl schien bereits zu ahnen, dass der Montag zwei böse Überraschungen für ein Mitglied des Arminen-Trupps bereithielt.

Vor dem ersten Training goss es in der österreichischen Urlaubsregion am Walchsee aus Kübeln. Erst als Michael Frontzeck am Morgen zur ersten Trainingseinheit des Tages bat, hatte der Wettergott ein Einsehen und stellte den Regenfluss vorübergehend ein. Für Dennis Eilhoff geriet der Montagvormittag jedoch zum Wechsel vom Regen in die Traufe.

Verletzung am Ringfinger

Bei einer Abwehraktion prallte der Ball unglücklich an den linken Ringfinger des Arminen-Keepers, der daraufhin unmittelbar das Training abbrach, den Finger mit Eis kühlte und gemeinsam mit Dr. Thomas Neundorf, der seinen Vater Günter Neundorf dieser Tage als Teamarzt vertritt, ins Hospital in Kufstein düste. Neben den Schmerzen war es eine böse Vorahnung, die den bald 26-jährigen Bielefeld-Rückkehrer den raschen Gang ins Krankenhaus antreten ließ.

Schon in Koblenz hatte sich Eilhoff am linken Ringfinger verletzt. Und wie einst bei der TuS lautete auch diesmal die Diagnose knöcherner Ausriss der Sehne. Aus dem Plan, auf die Zähne zu beißen, den Finger zu tapen und per Spezialhandschuh weiter am Training teilzunehmen, wurde jedoch nichts. Schließlich sollte es an diesem Tag nicht Eilhoffs letzter Ritt nach Kufstein bleiben.

Aller schlechten Dinge sind zwei

Kurz nach der Ankunft im Mannschaftshotel ereignete sich das nächste Unglück. Beim Mittagessen griff Eilhoff nach einer Glaskaraffe, die in seiner linken Hand zerbrach und ihm zusätzlich eine tiefe Schnittwunde am Mittelfinger zufügte. Nachdem sich Eilhoff wiederum in Kufstein verarzten ließ, erfolgte die logische Order: vorerst kein Training für Arminias Nr. 22.