Die Gruppe B im Fokus - © Virtual Bundesliga
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VBL Club Championship by bevestor: Gruppe B im Titel-Check

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Die Divisionsphase endete mit einem Herzschlagfinale, in den Playoffs wurde noch einmal ausgesiebt. Übrig geblieben sind acht Clubs, die den Titeltraum zum Finale der VBL Club Championship by bevestor in die "Strassenkicker Base" nach Köln tragen. Vor dem zweitätigen Offline-Finale, das auf dem offiziellen Twitch-Kanal der VBL sowie auf Sport1, eSPORTS1 und #dabeiTV live übertragen wird, beleuchten wir alle Finalisten von Kopf bis Fuß. Hier dran: Die (Derby)-Gruppe B! 

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RB Leipzig 

Saisonverlauf: Meiste Siege in Einzelspielen (38), wenigste Gegentore (84), bester Einzelspieler: Auf dem Weg in das Finale der VBL Club Championship ließ RB Leipzig einige Bestmarken purzeln. Trotz oder vielleicht gerade wegen des neuen Konkurrenten FC Ingolstadt 04, der zur Winterpause Rang eins in der Division Süd-Ost belegt hatte, gewann das Team nach dem Jahreswechsel noch weiter an Konstanz. In der Folge führten die „Roten Bullen“ an zehn von 13 Rückrunden-Spieltagen die Tabelle an. 132 Punkte machten nach der Nachholpartie gegen den SV Sandhausen (1:0 im 2v2-Einzelmatch) die Titelverteidigung in der Division Süd-Ost perfekt.

Player to watch: Wer über Umut „RBLZ_Umut“ Gültekin spricht, der redet sowohl über den amtierenden Deutschen Einzelmeister als auch den zweimaligen kicker eFootballer des Jahres (2020, 2021). „Umut ist der cleverste FIFA-Esportler, mit dem ich meiner Karriere als Coach zusammenarbeiten durfte“, sagt RB-Coach Daniel Fehr über seinen Schützling, der nicht weniger als 16 Einzelsiege zum Divisionstitel beigesteuert hat.

Ausgangslage: Ob der dänische Youngster Anders „RBLZ_Vejrgang“ Vejrgang das entscheidende Puzzleteil ist, das Leipzig im Vorjahr gefehlt hat? „Das Halbfinal-Aus nach Golden Goal gegen den FC St. Pauli hat wehgetan“, erinnert sich Richard ,RBLZ_Gaucho10’ Hormes. „Mit dem diesjährigen Kader sind wir für die Gegner definitiv schwerer ausrechenbar. Dazu bereiten wir uns seit Dienstag in einem Boot Camp in Köln intensiv vor, um am Wochenende den Titel anzugreifen.“

FC St. Pauli

Saisonverlauf: Mit einem größtenteils zusammengebliebenen Kader hing der FC St. Pauli überraschend lange im Mittelfeld der Tabelle fest. Ausschlaggebend für den Turnaround: Der achte Doppelspieltag mit zwölf Zählern inklusive dem 6:3-Derbysieg beim Stadtnachbarn Hamburger SV. Einmal in Fahrt gekommen, kletterte der letztjährige Club-Vizemeister bis auf Rang vier. Klare Siege über die weiteren Top-Teams 1. FC Köln (9:0 nach Punkten) und SV Werder Bremen (7:1) sowie der überzeugende Auftritt in den Playoffs, wo es im Duell mit dem FC Augsburg in drei Partien (0:0, 1:0, 3:0) kein Gegentor gab, dürfen als Statement gewertet werden.

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Player to watch: Das Comeback der „Kiezkicker“ geht einher mit dem von Mustafa „fcsp_musti“ Cankal. In der bekannten Weekend League zählt der Xbox-Spieler zur absoluten Weltelite und schaffte es schließlich, sein Spiel immer mehr auf den 90er-Modus in der VBL Club Championship zu adaptieren. Eine Serie von acht ungeschlagenen Einzelpartien, darunter sechs Siege, seit dem 18. Spieltag sind der Beleg.

Ausgangslage: „Wir fahren nicht nach Köln, um uns den Rhein anzugucken“, erklärte Christian Oberlies, Abteilungsleiter E-Sport beim FC St. Pauli. „fcsp_musti“ verfügt im Gegensatz zu seinem seit Saisonbeginn im Kader stehenden Teamkollegen Kamal „fcsp_kamal“ Kamboj über reichlich Erfahrung bei Offline-Turnieren und erwartet eine schwere Gruppe: „In dieser Gruppe tummeln sich nur Top-Spieler. Spielerisch wird das ein großes Ding.“

Hamburger SV

Saisonverlauf: Im blau-weiß-schwarzen Teil von Hamburg blicken sie auf die erfolgreichste Saison ihrer Historie zurück. Nach den Plätzen sieben (2018/19 und 2019/20) und acht (2020/21) in den vergangenen drei Spielzeiten rangierte der HSV diesmal durchgängig unter den Top sechs der Division Nord-West. Erstmals durchbrachen die „Rothosen“ außerdem die Marke von 100 Punkten und buchten sich durch den gewonnen direkten Vergleich mit dem SV Werder Bremen (10:7 Punkte nach Hin- und Rückspiel) sogar direkt das Final-Ticket nach Köln.

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Player to watch: Nicht so spektakulär wie Tim „TheStrxngeR“ Katnawatos (1. FC Köln) oder Ali „PredatorFIFA“ Oskoui Rad (SV Werder Bremen), aber dafür ein Muster an Konstanz. Die Rede ist von Steffen „Funino“ Pöppe. Mit seinem auf Ballbesitz ausgelegten Spielstil wartet der HSV-Spieler oft auf die entscheidende Lücke - und findet sie bei 12 Einzelsiegen (Top-Wert der Division) auch meistens!

Ausgangslage: Der Vize-Meister der Division Nord-West wandelt irgendwo zwischen Underdog und Geheimtipp. „Mit einer perfekten Form können wir nach dem Titel streben. Als Turnierfavoriten würde ich aber den F.C. Hansa Rostock und RB Leipzig nennen“, formuliert ,Funino’ die Erwartungshaltung.

SV Werder Bremen 

Saisonverlauf: Nach einjähriger Abstinenz meldet sich der Club-Rekordmeister im Konzert der Großen zurück. Aber: Nicht ohne Drama! Mit einer Hand am Divisionstitel und einem Zehn Punkte-Polster ging der SV Werder Bremen in den letzten Doppelspieltag der Division Nord-West. Hierbei fiel das Team nach einer 2:5-Niederlage nach Punkten gegen den VfL Bochum 1848 zunächst auf Rang zwei, durch eine weitere Pleite (1:7 gegen den SC Paderborn 07) sogar auf den dritten Rang zurück. In den Playoffs fingen sich die Grün-Weißen aber rechtzeitig wieder und setzten sich im Schnelldurchlauf gegen den 1. FC Nürnberg (2:1, 1:0) durch.

Player to watch: Die Besonderheit im Bremer Kader: Michael „MegaBit98“ Bittner und Ali „PredatorFIFA“ Oskoui Rad wechselten im Saisonverlauf immer wieder zwischen PlayStation und Xbox-Konsole hin und her. Letzterer schwang sich nach dem Wechsel vom VfL Bochum an die Weser gleich zum Leistungsträger (elf Siege) auf. 44 Treffer werden divisionsintern nur vom Kölner Tim „TheStrxngeR“ Katnawatos (47) übertroffen.

Ausgangslage: Nach den erfolgreichen Playoffs gegen den 1. FC Nürnberg ist „PredatorFIFA“ und Co. der Titel definitiv zuzutrauen. Wenn es nach den Grün-Weißen geht, darf am Ende gerne die dritte Club-Meisterschaft nach 2019 und 2020 zu Buche stehen. „Wir waren in der VBL Club Championship gewissermaßen das Team der ersten Stunde. Jetzt gilt es, zum Team der aktuellen Stunde zu werden“, bringt es Dominik Kupilas, Leiter Business Development & eSports, auf den Punkt.