HSV-Stümer Marcus Berg trainierte am Mittwochnachmittag zum ersten Mal nach seinen Knieproblemen wieder mit der Mannschaft.

Stand am Vormittag noch eine Einheit mit Markus Günther auf dem Plan, mischte der schwedische Angreifer später munter mit.

"Wir nehmen den Test sehr ernst"

Und nicht nur Berg, sondern auch Bruno Labbadia nahm zufrieden zur Kenntnis, dass der 23-Jährige wieder dabei war: "Marcus hat leider einige Einheiten verpasst. Jetzt hoffen wir natürlich alle, dass er die Sachen schnell aufholen kann." Der erste Test am Donnerstag (Anpfiff um 20:30 Uhr Ortszeit) in Antalya gegen Kayserispor (4. in der türkischen Liga) kommt für den Stürmer indes wohl noch zu früh.

Da Berg in diesen Tagen derweil nicht der einzige Spieler ist, der verletzt oder angeschlagen passen muss, stellt sich das Team quasi von selber auf. Man habe wahrlich nicht viele Möglichkeiten, sagte Labbadia. "Wir werden diesen Test sehr ernst nehmen. Wir möchten uns gut einspielen für die erste Partie gegen Freiburg", erklärte der Coach. Laut Labbadia erwartet die "Rothosen" ein sehr organisiert spielender Gegner, der nicht umsonst so gut dasteht in der türkischen Liga.

Zé Roberto direkt nach Hamburg

Gut drauf war jüngst auch Tomas Rincon. Der Venezolaner agierte im defensiven Mittelfeld an der Seite von David Jarolim sehr gut, in den nächsten Spielen wird aber wohl eine andere Aufgabe auf ihn warten. Durch den personellen Engpass in der Defensive wird Labbadia den Rechtsfuß am Donnerstag auf der rechten Seite der Viererkette spielen lassen. "Derzeit sieht es so aus, ja. Wir glauben, dass Tomas aktuell diese Position am besten besetzen kann", ließ Labbadia wissen.

Der Brasilianer Zé Roberto wird unterdessen Anfang der nächsten Woche, am Dienstag (12. Januar), direkt nach Hamburg kommen. Über Dolmetscher Dennis Pauschinger gibt es ständig Kontakt nach Südamerika. Nach seiner Rückkehr soll es dann durch die medizinische Abteilung sofort eine erste Bestandsaufnahme geben. "Wir möchten natürlich sehen, wie es dem Fuß von Zé geht. Wenn wir das wissen, können wir weiter planen", sagte der HSV-Coach.