München - Sein Nachname lud am vergangenen Donnerstag förmlich zum Wortspiel ein: Beim 3:1-Sieg von Hannover 96 in Freiburg kam Konstantin Rausch in der 58. Minute in den SC-Strafraum angeRAUSCHt, bevor er nach Manuel Schmiedebachs butterweicher Flanke per Flugkopfball zum 3:0 den Sack zumachte. Ein beRAUSCHendes Erlebnis, vor allem, weil die Niedersachsen weiter im Kampf um die Champions-League-Plätze mitmischen.

Kein Wunder, dass der deutsche U-21-Nationalspieler bei der Wahl zum "Tor des 31. Spieltags" am Ende die Nase vorn hatte. 42 Prozent der bundesliga.de-User stimmten für Rauschs Treffer ab.

Hoffnung dank Idrissous Treffer

Nicht ganz so spektakulär, aber mindestens so wichtig war der Treffer, mit dem Mo Idrissou Borussia Dortmund den K.o.-Stoß versetzte. Der Gladbacher Stürmer hatte sich zunächst im Zweikampf gegen Neven Subotic durchgesetzt, bevor er in den Strafraum eindrang und den Ball an BVB-Keeper Roman Weidenfeller vorbei in die kurze Ecke schoss. 22 Prozent wählten das 1:0 des Kameruners, das die "Fohlen" im Abstiegskampf wieder hoffen lässt.

Ebenfalls sehenswert war Ashkan Dejagahs Tor zum 3:1 gegen den 1. FC Köln, als er den Ball nach Grafites Ablage von der Strafraumgrenze direkt ins rechte untere Eck zimmerte. 15 Prozent der User stimmten für den Linksschuss des Wolfsburger Stürmers.

Die beiden weiteren Treffer, die zur Auswahl standen, fielen in ein und derselben Partie. Claudio Pizarros Kopfball zum 2:1 gegen St. Pauli (13 Prozent) landete noch vor Fin Bartels (8 Prozent), der die Hamburger aus spitzem Winkel in Führung gebracht hatte.