Köln - Der FC Bayern München muss beim Viertelfinal-Kracher in der Champions League am Mittwoch (20.45 Uhr) gegen Real Madrid auf Torjäger Robert Lewandowski verzichten. Der 28 Jahre alte Pole, der sich am Samstag beim 4:1-Sieg gegen Dortmund eine Schulterprellung zugezogen hatte, steht verletzungsbedingt nicht im Kader.

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"Wir müssen abwarten und werden am Mittwoch entscheiden. Wenn er Schmerzen hat, wird er nicht spielen", sagte Trainer Carlo Ancelotti. "Es ist nicht sicher. Wir werden aber alles versuchen, dass er dabei ist", fügte Superstar Arjen Robben an, "aber wenn nicht, steht immer einer bereit. Wir haben einen super Kader. Wir werden ein gutes Spiel machen. Wir sind ganz ruhig." Weltmeister Thomas Müller wird Lewandowski ersetzen.

Die Stimmung bei den Bayern trübt dies jedoch nicht. "Es wird an unserer Strategie und an unserem Selbstvertrauen nichts ändern. Wir wissen wie stark er ist, aber wir können auch ohne ihn stark sein. Da habe ich keine Zweifel", sagte Ancelotti.

Neuer wieder im Tor

Müller steht wie Torwart Manuel Neuer wieder zur Verfügung. Müller hatte wegen einer Knöchelprellung zwei Spiele gefehlt, war am Sonntag aber wieder ins Training eingestiegen. Neuer war am Fuß operiert worden und zuletzt in drei Partien nicht dabei gewesen. Der DFB-Kapitän bestand am Montag einen Belastungstest.

Verzichten müssen die Bayern sicher auf Mats Hummels. Der Innenverteidiger verletzte sich am Sonntag im Training am Sprunggelenk. Hummels (28) fällt voraussichtlich auch beim Rückspiel am kommenden Dienstag (18. April) in Madrid aus.

Bayern mit Selbstvertrauen

"Wir sind stark genug, um uns auch vor dieser herausragenden Mannschaft nicht verstecken zu müssen", sagte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Ancelotti kann dies nur unterstreichen. "Wir haben gute Chancen, uns durchzusetzen", sagte der 57 Jahre alte Italiener vor dem "sehr speziellen" Spiel gegen seinen Ex-Klub, den er 2014 zum Triumph in der Champions League geführt hatte. Rummenigge erwartet für den Coach "zwei sehr emotionale Abende, Wechselbäder der Gefühle". Ancelotti sei ein "Topinsider" und wisse, "wie ihr Herz schlägt". Doch Vorteile sieht der Coach trotzdem nicht: "Es gibt keine Geheimnisse."

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