Köln - Die Bayern darf man im Titelkampf niemals abschreiben. Niemals! Davon kann beispielsweise Schalke 04 ein Liedchen singen, die sich 2001 für vier Minuten als Deutscher Meister fühlten, nur um anschließend lediglich zum "Meister der Herzen" gekürt zu werden.

Oder Bayer Leverkusen, denen ein Jahr zuvor nach einer 0:2-Niederlage am letzten Spieltag in Unterhaching die Schale noch von den Münchnern entrissen wurde. Und jetzt auch der SC Freiburg. In der Virtuellen Bundesliga lag "InHuman I AcE" für die Breisgauer lange auf Titelkurs. Die Meisterschaft auf der Xbox 360 holte aber schlussendlich "myR MilchKaese" für den FC Bayern München.

Gute Chancen für "InHuman I AcE" in der Clubwertung



Besonders bitter für "InHuman I AcE", der satte 2.216 Punkte Vorsprung auf Rang drei herausspielte, ist, dass sich auf der Xbox nur der Tabellenerste für das große Offline-Finale qualifiziert. Allerdings ist er mit Abstand der beste Gamer der Freiburger, was ihn zum großen Favoriten auf den Titel des Clubmeisters macht.

Am Ende der Qualifikationsphase qualifizieren sich neben den Monatsbesten sowohl auf der Xbox 360 als auch auf der PS3 die stärksten Spieler der einzelnen Clubs. Sollten sich diese über das Einzelranking bereits ein Finalticket erspielt haben, rückt der nächste der Clubwertung nach. Die Chancen stehen also gut, dass der knapp geschlagene "InHuman I AcE" dennoch beim Finale dabei ist.

Frankfurt vor München auf der PS3



Auf der Playstation trotzte der Frankfurter "BenediktSaltzer" der Phalanx des FC Bayern München. Die Hälfte der Akteure unter den besten zwölf Usern im Oktober sammelte auf der Playstation Punkte für den Rekordmeister. "BenediktSaltzer" zeigte sich davon unbeeindruckt und sicherte sich mit sagenhaften 10.000 Punkten verdient die Meisterschaft. "Latiino93" (Bayern München) und "AssiaKevin" (Hamburger SV) auf den Plätzen zwei und drei des Playstationrankings können sich mit der Finalteilnahme über den verlorenen Meisterkampf hinwegtrösten.

Schalkes "db1912" konnte mit 7.952 Punkten und knapp 1.000 Zählern Rückstand auf Rang drei nicht ganz mit dem Spitzentrio mithalten. Für ihn blieb "nur" der undankbare vierte Platz. Einzug ins Finale zunächst einmal vertagt. Die Leistung aller Top-User im Oktober war enorm, denn sie mussten sich in der Virtuellen Bundesliga gegen ein riesiges Teilnehmerfeld durchsetzen. Insgesamt 233.500 Gamer vertraten virtuell die Farben ihrer Lieblingsclubs.

"Mia san mia" in der Virtuellen Bundesliga



Es bei dieser Anzahl unter die besten 13 zu schaffen, verdient größten Respekt. Bei 2.698.982 gespielten Partien im Oktober ist der Faktor Glück in der Virtuellen Bundesliga zu vernachlässigen. Im Laufe einer Saison gleicht sich auch bei FIFA 13 alles aus. Außer vielleicht bei den Bayern. "Mia san mia" scheinen die Münchner auch virtuell verinnerlicht zu haben.

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