München - 0:0 in Freiburg, 1:1 in Hamburg, 1:3 in Mönchengladbach - die Bayern haben sich auswärts zuletzt nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Gegen "Lieblingsgegner" Leverkusen - die letzten 14 Partien gab es keine Niederlage gegen die "Werkself" - soll für Ex-Bayer-Coach Jupp Heynckes und die Münchner endlich wieder ein Sieg her - nur so kann der FCB den Tabellenführer aus Dortmund unter Druck setzen.

Außerdem gibt Otto Rehhagel sein Heimdebüt als Hertha-Coach - gegen seinen langjährigen Club Werder Bremen. Hamburg und der VfB liefern sich ein Mittelfeld-Duell, während Schalke in Freiburg wieder in die Erfolgsspur kommen will. Hannover trifft in Spiel eins nach der ungeschlagenen Serie auf euphorisierte Augsburger; zudem messen sich die formschwachen Teams aus Kaiserslautern und Wolfsburg (ab 15 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio).

Bayer Leverkusen ist der größte Verlierer der Länderspielpause. Gleich drei Spieler kehrten verletzt von ihren Einsätzen für ihr Land zurück. Andre Schürrle (Nasenbeinbruch), Vedran Corluka (muskuläre Probleme) und Eren Derdiyok (Sprunggelenk) sind mehr oder minder stark mitgenommen. Schürrle wird gegen die Münchner mit einer Spezialmaske auflaufen. Bayer 04-Coach Robin Dutt nahm auf der Pressekonferenz Stellung zur Position von Simon Rolfes. "Er spielt weiter eine sehr wichtige Rolle in der Mannschaft, auch wenn er zuletzt zwei Spiele draußen war", sagte Dutt.

Unabhängig von personellen Widrigkeiten sieht Dutt die Seinen deutlich besser in Schuss als noch vor dem Vergleich mit den Bayern im Hinspiel, in dem der Rekordmeister beim 3:0 hochüberlegen agierte. "Ich sehe bei uns im Moment sehr viele gute Dinge. Die Mannschaft ist zu einer Einheit zusammengewachsen, sie ist gefestigt und hat sich spielerisch klar verbessert. Jetzt greifen viele Dinge, an denen wir lange gearbeitet haben, und die Art und Weise des Derbysieges hat uns auch allen sehr gut getan", betont Dutt. Dass die "Werkself" den Münchnern mit dem gebotenen Respekt entgegentritt, versteht sich von selbst. "Die Bayern haben durch ihren überzeugenden Sieg gegen Schalke wieder für Ruhe in ihrem Umfeld gesorgt", sagt Dutt.

Ribery: "Es tut weh"

Den "ersten Schritt" (Sportdirektor Christian Nerlinger) hat die Mannschaft gemacht, jetzt wollen und müssen die Bayern nachlegen. Gegen Bayer Leverkusen gab es in den letzten 14 Spielen keine Niederlage und auch das Hinspiel war eine klare Angelegenheit für die Münchner. Wenn der Druck auf den Deutschen Meister und Tabellenführer aus Dortmund hochgehalten werden soll, ist ein Sieg im Rheinland eigentlich Pflicht. "Es sind noch elf Spiele. Da ist noch einiges zu korrigieren. Wir haben noch alle Optionen, auch wenn wir Punkte liegen gelassen haben, was wir uns eigentlich nicht erlauben können, sagte Coach Jupp Heynckes, für den es ein besonderes Spiel ist: Im Vorjahr coachte er noch die "Werkself". "Ich habe in Leverkusen eine absolut super Zeit gehabt. Wir haben sehr gut harmoniert, und ich denke, dass meine Leverkusener Spieler mit Schuld haben, dass ich heute beim FC Bayern bin. Denn wenn wir nicht so einen guten und erfolgreichen Fußball gespielt hätten, wäre bestimmt der FC Bayern nicht noch mal gekommen", sagte Heynckes.

Leverkusen sieht er im Aufwind und traut seinem Ex-Club die Qualifikation zur Champions League zu. Er muss allerdings möglicherweise auf den Matchwinner der Vorwoche verzichten. Der französische Nationalspieler Franck Ribery, Doppeltorschütze beim 2:0 über Schalke 04, kehrte mit einer starken Oberschenkelprellung vom 2:1-Sieg der "Equipe Tricolore" in Bremen gegen Deutschland zurück. "Ich weiß nicht, ob ich fit bin. Aber ich werde es probieren. Es tut weh", sagte Ribery knapp 26 Stunden vor dem Anstoß. Ob er spielen kann, entscheidet sich wohl erst kurz vor dem Anpfiff. Auch der Einsatz von Holger Badstuber (Rückenprobleme), Thomas Müller (Oberschenkel) und Jerome Boateng (Rücken/muskuläre Probleme) ist noch nicht hundertprozentig sicher.



Schiedsrichteransetzungen

Vier Mal im Pokal-Endspiel, unzählige Male als Spieler und Trainer war Otto Rehhagel im Berliner Olympiastadion. "Aber jetzt ist es eine ganz andere Situation. Ich freue mich auf das erste Spiel im Olympiastadion als Hertha-Trainer." Dabei soll sein Heim-Debüt anders verlaufen als sein Comeback in Augsburg. Dort setzte es für den Trainerfuchs eine herbe 0:3-Pleite. Rehhagel: "Aus den Fehlern, die wir in Augsburg gemacht, müssen wir natürlich lernen und müssen am Samstag gegen Bremen, vor eigenem Publikum viel mehr Engagement zeigen und uns insgesamt auch schlauer anstellen."

Mit Werder Bremen kommt seine "Alte Liebe" in die Hauptstadt - 14 Saisons lang lenkte er die Geschicke der Hanseaten. "Thomas Schaaf war lange mein Spieler, genauso wie Klaus Allofs, und ich glaube schon, dass er die Dinge, die ihm gefallen haben mitgenommen hat und bei Dingen, die ihm nicht gefallen haben seine eigenen Ideen eingebracht hat", sagt er über die Verantwortlichen beim SVW. Taktik oder gar Details seiner Aufstellung verriet Rehhagel traditionsgemäß nicht. Maik Franz (Kreuzbandriss), Fabian Lustenberger (Mittelfußprellung/Erkältung), Peter Niemeyer (5. Gelbe Karte) und Andreas Ottl (Rotsperre) fehlen Rehhagel allerdings.

Schaaf vor Wiedersehen mit Rehhagel

"Ich durfte in der Endphase meiner Karriere unter ihm erste kleine Traineraufgaben übernehmen. Insgesamt haben wir 14 Jahre zusammengearbeitet. Das war eine erfolgreiche, sehr schöne Zeit mit vielen Erlebnissen und Erfahrungen", erinnert sich Werder-Coach Thomas Schaaf an die gemeinsame Zeit mit Rehhagel. "In der Zeit danach hat man sich auch immer wieder getroffen und ausgetauscht, es ist nicht so, dass man sich 30 Jahre nicht gesehen hat und Tränen in den Augen hat wenn man sich wiedersieht", meint er.

Die Hertha sieht er besser, als sie sich zuletzt präsentiert hat: "Ihr Spiel ist geprägt davon, dass sie sehr kompakt stehen und in der Defensive intensiv arbeiten. Aber auch in der Offensive gute Leute haben." Kapitän Clemens Fritz fehlt Werder gelbgesperrt, ansonsten sind bis auf die Langzeitverletzten alle an Bord.



Schiedsrichteransetzungen

Der HSV trifft zum dritten Mal in dieser Saison auf den VfB Stuttgart. Zunächst feierte der HSV beim Debüt von Interimstrainer Rodolfo Cardoso mit 2:1 am 7. Spieltag den ersten Saisonsieg. Danach waren die Hamburger auswärts nicht mehr zu bezwingen - außer im DFB-Pokal, als Hamburg "unglücklich" und aufgrund eines überragenden Sven Ulreich, wie HSV-Coach Thorsten Fink sich erinnert, ausschied. "Das können wir natürlich nicht wieder gut machen. Dennoch haben wir den Pokal im Hinterkopf und wollen Revanche", bestätigte Fink, dass das Ausscheiden eine zusätzliche Motivation sei. Eine weitere ist die bisherige Heimbilanz in der Rückrunde - Hamburg ist auf eigenem Rasen immer noch ohne Dreier.

Gegen Stuttgart soll sich das möglichst ändern, wie auch Dennis Aogo meint. "Es wird Zeit, dass wir auch zuhause einmal so auftreten, wie wir es in den letzten Wochen auswärts getan haben". Fink setzt dabei voll auf Angriff. Für Jacopo Sala, der eine kleine Verschnaufpause erhalten soll, wird Ivo Ilicevic im rechten Mittelfeld auflaufen. Das kündigte der Trainer bereits Anfang der Woche an. Mladen Petric wird nach überstandener Knieverletzung in die Elf zurückkehren und den Platz vom Gladbach-Torschützen Tolgay Arslan einnehmen.

Fragezeichen hinter der VfB-Innenverteidigung

Personell gibt es für VfB-Coach Bruno Labbadia noch einige Fragezeichen. Innenverteidiger Maza (Rückenprobleme), Serdar Tasci (muskuläre Probleme im Oberschenkel) und Georg Niedermeier (angebrochene Rippe) sind noch fraglich. Als Alternative stünde Matthieu Delpierre bereit. Auch ein Einsatz von Arthur Boka (Grippe) ist noch unsicher. Labbadia hat sich auf den Außenpositionen noch nicht entschieden, wer von Beginn an spielen darf. Auf der linken Seite hat sich Gotoku Sakai während der mittlerweilen abgelaufenen Rotsperre von Cristian Molinaro ins Team gespielt und wird von Labbadia gelobt: "Er ist taktisch und offensiv gut und lässt sich auch nach Fehlern nicht hängen. Die Spieler, die in den letzten Spielen gute Leistungen gebracht haben, sind natürlich ein Stück weit im Vorteil", sagte der Cheftrainer.

Abwarten muss Labbadia auch im Fall Zdravko Kuzmanovic, der Mittelfeldspieler nahm mit Serbien an einem Kurzturnier auf Zypern teil und war insgesamt 170 Minuten im Einsatz. Für Sportdirektor Fredi Bobic ein Unding: "Das ist Wahnsinn. Aber wir können da nichts machen, da wir uns an die FIFA-Statuten halten müssen", sagte Bobic. Erfreut zeigten sich die Verantwortlichen über die Treffsicherheit ihrer Legionäre. Martin Harnik, Kuzmanovic, Vedad Ibisevic und Cacau trafen für ihre Heimatländer. "Ich hoffe, dass die Erfolgserlebnisse der Spieler mit dazu beitragen werden, dass wir in Hamburg ein gutes Spiel machen", sagte der Ex-HSV-Trainer.



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Es ist nicht von der Hand zu weisen: Zuhause tut sich der SC Freiburg in der Rückrunde bislang etwas leichter als in den Auswärtsspielen, ist noch ungeschlagen. Dem starken Auftritt gegen den FC Bayern folgte eine deutliche Pleite im Südwest-Derby beim VfB Stuttgart. "Natürlich tut das weh, aber weil fußballerisch viel gut war, tut es auch gut, wie die Mannschaft überwiegend auftritt", unterstrich der Coach. Mit dem FC Schalke 04 ist der Tabellenvierte zu Gast. "Wir werden versuchen, so ins Spiel zu kommen wie gegen Bayern, selber Fußball zu spielen und Akzente zu setzen", sagte Streich. Personell gab es in Freiburg zuletzt erfreuliche Entwicklungen. Michael Lumb, beim VfB wegen eines Infekts nicht dabei, und Anton Putsila (nach überstandener Zahn-OP und Fersenproblemen) könnten ihr Comeback geben. Veränderungen in der Startelf seien durchaus möglich, sagte Streich. Julian Schuster und Mensur Mujdza sind wieder im Mannschaftstraining, aber noch keine Option für das Schalke-Spiel. Keine Rolle spielen auch Beg Ferati (Grippe), Simon Brandstetter (Leisten-OP), Oliver Barth und Pavel Krmas (beide Aufbautraining).

Stevens warnt vor dem Schlusslicht

Trotz des letzten Tabellenplatzes der Breisgauer will Schalkes Coach Huub Stevens nichts von einer Favoritenrolle seiner "Knappen" wissen. "Wir müssen hundertprozentig konzentriert sein, dürfen nicht nachlassen. Da gewinnst du nicht mal eben im Vorbeigehen. Freiburg wird uns fordern, wir sind gefragt", sagt Stevens. Klaas-Jan Huntelaar, der sich im Länderspiel für die "Elftal" in England verletzte, fehlt den "Königsblauen". "Wir haben allerdings einige Alternativen in der Offensive", sagte Huub Stevens. Damit meint der Niederländer unter anderem Ciprian Marica oder Teemu Pukki. Jermaine Jones konnte am Mittwoch wieder am Mannschaftstraining teilnehmen und steht ebenso wie Jose Jurado, Tim Hoogland und Sergio Escudero im Kader. Christoph Metzelder (Muskelfaserriss im Adduktorenbereich), Christian Fuchs (Leistenprobleme) und Jefferson Farfan stehen nicht zur Verfügung.



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Europapokal-Teilnehmer gegen Aufsteiger, Tabellensiebter gegen Tabellenfünfzehnter: Die Vorzeichen vor dem Duell zwischen Hannover 96 und dem FC Augsburg sind klar. "Augsburg ist ein machbarer Gegner, da müssen wir drei Punkte einfahren", sagt 96-Coach Mirko Slomka: "Wir wollen wieder in das internationale Geschäft. Wir brauchen allerdings nicht auf die Anderen zu schauen, wenn wir selber keine Punkte holen." Erstmals keine Punkte in der Rückrunde holten die "Roten" am vergangenen Wochenende beim Auswärtsspiel in Dortmund. Dennoch zog Slomka auch positive Schlüsse aus der 1:3-Niederlage beim Meister: "Besonders auf der Leistung der zweiten Halbzeit können wir aufbauen. Es gibt nicht viele Mannschaften, die dort vor 80.000 Zuschauern so auftreten und der Borussia Probleme bereiten."

Slomka muss gegen den FCA auf Manuel Schmiedebach (Muskelfaserriss im Hüftmuskel) verzichten. Auch Markus Miller steht nicht zur Verfügung. Der Keeper muss aufgrund einer schweren Grippe passen, die Rolle der Nummer zwei wird Samuel Radlinger übernehmen. Carlitos und Henning Hauger sammeln nach ihren langen Verletzungspausen bei der U23 Spielpraxis. Einsatzbereit meldeten sich Christian Pander und Emanuel Pogatetz. Letzterer kehrte auf Grund einer Knieprellung vorzeitig vom Länderspiel seiner Österreicher zurück, er ist genauso wieder fit wie Pander, der die Begegnung beim BVB wegen eines Infekts verpasste.

FCA-Verteidigerduo und Jentzsch fraglich

FCA-Trainer Jos Luhukay bangt um den Einsatz von Kapitän Paul Verhaegh und Sebastian Langkamp. Beide mussten am Mittwoch das Training abbrechen. Verhaegh plagen Oberschenkelbeschwerden, Langkamp Wadenprobleme. Allerdings besteht noch Hoffnung auf einen Einsatz. "Aber es wäre nicht das erste Mal, dass wir die Abwehr umbauen müssten, aber am liebsten würde ich natürlich die erfolgreiche Elf vom Hertha-Spiel aufbieten. Da gibt es eigentlich keinen Grund zum wechseln", sagte der Coach. Auch Simon Jentzsch (Magen-Darm-Virus) fehlte im Abschlusstraining. Sicher nicht zur Verfügung stehen wir Mittelfeldspieler Akaki Gogia, der sich einen Außenbandanriss im Knie zugezogen hat und "leider für den Rest der Saison ausfallen wird", berichtete Luhukay.

Der Trainer ist sich sicher, dass seine Spieler nach dem Verlassen der Abstiegsränge nicht abheben. "Die Mannschaft ist nach Siegen nicht überheblich geworden und hat sich bei Niederlagen nicht auseinanderdividieren lassen. Diesen Weg werden wir weitergehen." Den Gegner schätzt Luhukay: "Hannover hat in der letzten Saison eine großartige Runde gespielt und bestätigt diese Leistung in dieser Saison. Sie sind in der Offensive stark besetzt und sind vor allem auch zu Hause brandgefährlich." Dennoch geht der Trainer selbstbewusst in dieses Spiel. "Wir können nach dem Sieg gegen Hertha mit einem positiven Gefühl ins Spiel gehen. Der Schlüssel wird wieder sein, dass wir in der Defensive stabil sind und nach vorne die Zielstrebigkeit finden, um uns in den entscheidenden Momenten Vorteile zu verschaffen."



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Keine Frage: An der enttäuschenden 0:4-Niederlage im Rheinland-Pfalz-Derby in Mainz gab es nichts zu beschönigen. "Wir wissen, dass wir uns weit unter Wert verkauft haben", sagte Trainer Marco Kurz. Noch am Sonntag fand eine emotionale Aussprache zwischen Mannschaft und Fans statt. "Die Mannschaft war nach dem Spiel geknickt, wurde aber täglich lebendiger. Sie hat aus der konstruktiven Aussprache mit den Fans Mut geschöpft", erklärte Kurz. Ausgerechnet vor der entscheidenden Phase der Saison müssen die Lauterer weitere verletzungsbedingte Rückschläge verkraften. Stürmer Dorge Kouemaha zog sich am Ende der Einheit am Dienstag einen Riss der Achillessehne zu und fällt für den Rest der Spielzeit aus. Torwart Kevin Trapp fehlt mit einer Muskelverletzung, Tobias Sippel wird ihn ersetzen. Auch Alexander Bugera (Fußprellung) und Itay Shechter (Muskelverletzung) werden nicht rechtzeitig fit.

Der Coach hat nun die Aufgabe, die Formation zu finden, die nach 13 sieglosen Partien in Serie auf dem neu verlegten Rasen auf dem Betzenberg zurück in die Erfolgsspur finden soll. Von Druck oder Angst will der Coach nichts wissen. "Die Jungs wissen, in welche Richtung es geht", sagte Kurz. Nicht das schlechteste Omen für die "Roten Teufel" ist sicherlich, dass die "Wölfe" in insgesamt elf Versuchen noch niemals in Kaiserslautern gewinnen konnten.

Magath: "Haben etwas gutzumachen!"

Auch die Wolfsburger kämpfen gegen einen Abwärtstrend. In Schalke (0:4) und gegen Hoffenheim (1:2) gab es keine Punkte für den VfL. "Jetzt stehen wir im Mittelfeld der Tabelle und müssen aufpassen, dass wir nicht nach unten rutschen", sagte Chefcoach Felix Magath. "Allerdings ist die Situation auch deutlich besser als vor einem Jahr, als der VfL zu dieser Zeit im Abstiegskampf war. Insofern sind wir einen Schritt vorwärts gekommen, wenn auch nicht so weit, wie wir es gern gehabt hätten."

Zur Atmosphäre auf dem Betzenberg sagte Magath: "Gerade nach der Lauterer Niederlage in Mainz erwartet uns auf dem Betzenberg sicherlich eine hitzige Atmosphäre, dafür ist er ja ohnehin bekannt. Das wird die meisten unserer Spieler aber nicht überraschen." Patrick Helmes, der wohl erneut beginnen wird, gibt ihm recht: "Ob nun Betzenberg, ob Auswärtsspiel oder was auch immer sonst. So etwas zählt jetzt nicht mehr. Wir haben jetzt etwas gutzumachen." Bitter für Wolfsburg: sowohl Petr Jiracek (Faserriss in der Bauchmuskulatur) als auch Slobodan Medojevic (Fußprellung) stehen nicht zur Verfügung - sie haben sich bei ihren Länderspieleinsätzen verletzt. Thomas Hitzlsperger kehrt derweil in den Kader zurück.



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