Zusammenfassung

  • Bayern empfängt am Dienstag den belgischen Meister RSC Anderlecht

  • Dortmund trifft in Wembley auf Tottenham Hotspur und hat gute Erinnerungen

  • Leipzig bestreitet seine Champions-League-Premiere gegen den AS Monaco

Köln – In dieser Woche rollt der Ball wieder in der Königsklasse. Auch drei deutsche Clubs vertreten die Farben der Bundesliga auf internationalem Parkett. Der Überblick.

Bayern empfängt Anderlecht

Die erste Niederlage in der Bundesliga kann der FC Bayern München bereits drei Tage nach dem 0:2 in Hoffenheim wieder wettmachen. Trainer Carlo Ancelotti blickt der neuen Spielzeit im Europapokal zuversichtlich entgegen: "Wir sind besser als im letzten Jahr. Ich hoffe, wir können das im ersten Spiel zeigen", so der Trainer am Montag.

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Die Münchner empfangen den belgischen Meister RSC Anderlecht um den ehemaligen Nürnberg-Trainer Rene Weiler. Aktuell läuft es bei seinem Team jedoch bescheiden, in der Liga steht man nur auf Platz 10. Für die Bayern, bei denen Jerome Boateng erstmals nach längerer Ausfallzeit wieder im Kader stehen soll, ist ein Sieg vor eigener Kulisse ohnehin alternativlos, warten in der Gruppe mit Paris St. Germain und Celtic Glasgow doch noch die vermeintlich härteren Kaliber.

Dortmund in Wembley

Zu einem möglicherweise schon entscheidenden Spiel kommt es am Mittwochabend für Borussia Dortmund. In der Gruppe mit Real Madrid und Apoel Nikosia gilt es im Londoner Wembley-Stadion unbedingt die Tottenham Hotspur mit einem Dreier auf Distanz zu halten. Der Tabellenfünfte der Premier League fremdelt noch etwas mit seinem Ausweichstadion, hat in Wembley nur zwei von zwölf Partien gewonnen. Nach der hartnäckigen Nuss SC Freiburg (0:0 am vergangenen Samstag) dürfte die Spielweise der Engländer den Borussen deutlich entgegenkommen.

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Der aktuelle Bundesliga-Tabellenführer hat dabei noch ganz gute Erinnerungen an die Spurs: Im Achtelfinale der Europa League 2015/16 standen sich beide Clubs zuletzt gegenüber, Dortmund kam nach beiden Spielen mit einem Gesamtergebnis von 5:1 weiter. Pierre-Emerick Aubameyang (3) und Marco Reus (2) hießen damals die Torschützen. Letzterer wird, wie auch Kapitän Marcel Schmelzer, diesmal verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Der Einsatz von Marc Bartra ist hingegen noch fraglich.

Premiere für Leipzig gegen Monaco

RB Leipzig präsentierte sich in der Bundesliga jüngst wieder in bestechender Form, da kann die Champions-League-Premiere also kommen. In der Gruppe mit Besiktas, dem FC Porto und dem AS Monaco trifft die Mannschaft von Ralph Hassenhüttl zunächst auf die Monegassen, die zwar Kylian Mbappe an Paris abgeben mussten, aber immerhin noch mit Spielern vom Format Radamel Falcao ausgestattet sind.

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Davor muss sich Leipzig aber keineswegs verstecken, denn auch Timo Werner war zuletzt kaum zu bremsen. Der Nationalstürmer trifft aktuell nach Belieben. Rechtzeitig fit nach seiner Grippe ist auch Vorlagenkönig Emil Forsberg. "Für jeden Spieler ist die Königsklasse ein Traum", sagte der Schwede im Interview mit bundesliga.de. "Wir alle freuen uns bereits darauf, insbesondere auf die Hymne kurz vor dem Anpfiff, bei der man ja Gänsehaut bekommt."

>>> Zum Interview mit Emil Forsberg