Jetzt ist das Gastspiel von Bundesligist Bayer 04 Leverkusen in der Düsseldorfer Esprit-Arena wirklich beendet:

Im Rahmen eines Vorstandsessens überreichte Bayer 04-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser dem Vorstand von Zweitliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf um Präsident Peter Frymuth einen überdimensionalen Scheck über 122.000 Euro, zweckgebunden für die Fortuna-Nachwuchsarbeit.

"Mit dem Fortuna-Euro wollten wir ein Zeichen setzen. Wir freuen uns, dass wir einen sechsstelligen Beitrag der Fortuna zur Verfügung stellen können", erklärte Holzhäuser.

Alle Besucher zahlten den "Fortuna-Euro"

Gleichzeitig dankte er allen Besuchern noch einmal, die in der vergangenen Saison den Weg zu den Bundesliga-Spielen der Leverkusener gefunden haben. Jeder Erwerber einer Vollzahler-Karte sowie symbolisch jeder Dauerkarten-Inhaber habe mit einem Euro in den "Fortuna-Euro" eingezahlt.

Dabei sei ja bekannt, dass viele Düsseldorfer damit ihre Fortuna indirekt unterstützt hätten. Dass die Fortuna jetzt auch noch den Weg in die 2. Bundesliga gefunden habe, mache die ganze Geschichte zudem richtig rund.

"Mehr als eine sehr noble Geste"

Dass die "Werkself" schon bald wieder in der Esprit-Arena auftreten wird, ist durchaus denkbar. "Wir überlegen, ob Bayer 04 Leverkusen nicht am 'Wintercup 2010' teilzunehmen kann", erklärte Holzhäuser.

Für Fortuna-Präsident Frymuth ist der "Fortuna-Euro" ein Ausdruck guter nachbarschaftlicher Beziehungen zwischen den beiden Vereinen. "Dies ist mehr als eine sehr noble Geste gewesen, die unserer Jugendarbeit zugute kommt. Wir werden das Geld fürsorglich einsetzen, um damit dem Nachwuchs eine weiter verbesserte Ausbildung geben zu können."