Zusammenfassung

  • Panagiotis Retsos unterschreibt bis 2022 in Leverkusen

  • Die Werkself bekommt einen Spieler mit großem Potenzial

  • Retsos kann in der Defensive flexibel eingesetzt werden

Köln - Die Geduld hat sich ausgezahlt. Am letzten Tag der Sommer-Transferperiode hat Bayer 04 Leverkusen einen Neuzugang verpflichtet, hinter dem der Verein schon lange her war. Panagiotis Retsos wechselt von Olympiakos Piräus zur Werkself und erhält einen Vertrag bis 2022.

Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler macht keinen Hehl daraus, wie begeistert er von seinem Neuzugang ist: "Panagiotis ist ein junger Profi mit besonderen Anlagen und passt perfekt in unser Anforderungsprofil. Er ist eine Investition in die Zukunft des Vereins." Ein großes Lob für den 19-Jährigen Abwehrspieler, der vor allem für die Innenverteidigung eingeplant ist, aber auch außen verteidigen kann.

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Obwohl er noch sehr jung ist, liest sich die Vita von Retsos bereit sehr gut. Er kam für Olympiakos in der vergangenen Saison 18 Mal in der Liga zum Einsatz, sammelte zudem in der Qualifikation zur Champions League und in der Europa League internationale Erfahrung. Im Alter von 18 Jahren, fünf Monaten und 30 Tagen avancierte er zum jüngsten Kapitän in der Geschichte des griechischen Meisters. Zuletzt berief ihn Griechenlands Nationaltrainer Michael Skibbe in die A-Nationalelf.

Bislang ging es in Retsos Karriere steil bergauf. Der Wechsel in die Bundesliga ist der nächste Meilenstein für den Rechtsfuß. In Leverkusen, wo er die Rückennummer 3 erhält, muss er sich gegen stärkere Konkurrenz behaupten als zuvor in Griechenland. Doch er freut sich auf die Herausforderung. "Das Angebot eines solchen Klubs macht mich stolz und ich freue mich natürlich ganz besonders auf die Bundesliga – für mich eine der besten und attraktivsten Ligen in Europa", erklärt Retsos.

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Sein neuer Trainer Heiko Herrlich freut sich ebenfalls eine zusätzliche Alternative mit großem Potenzial. Der 45-Jährige verrät, dass Retsos schon lange "oben auf der Liste" der Leverkusener Verantwortlichen stand. "Es war nicht einfach, denn ein solch talentierter Junge wie Panagiotis weckt viele Begehrlichkeiten. Ich freue mich sehr, dass wir uns durchsetzen konnten."

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Retsos tritt nun in erster Linie in Konkurrenz zu Jonathan Tah und Sven Bender, die in den ersten Saisonspielen die Innenverteidigung bei Bayer 04 bildeten. Sie dürften gewarnt sein. Denn ihr neuer Kollege ist ein echter Überflieger.