Von den fünf Profis von Werder Bremen, die am Montag wegen des jährlichen medizinischen Routine-Checks gefehlt hatten, kehrten am Dienstag mit Hugo Almeida, Sebastian Boenisch, Torsten Frings und Tim Wiese nur vier Spieler zurück ins Mannschaftstraining. Der Fünfte im Bunde, Mittelfeldspieler Peter Niemeyer, hat sich jedoch nicht außerhalb des Fußballfeldes verletzt, sondern bereits seit Samstag mit muskulären Problemen im Oberschenkel zu kämpfen.

"Ich habe während des Spiels gegen Bochum und auch direkt danach etwas in der Muskulatur gespürt. Später dachte ich, dass es nur ein Muskelkater ist, aber es ist seit Samstag noch nicht besser geworden", so Niemeyer, der am Dienstag zwar genauso lange wie seine Kollegen auf dem Trainingsplatz stand, jedoch genau wie Frank Baumann ein umfangreiches, individuelles Programm mit Physiotherapeut Stefan Wolters absolvierte. Eine genaue Prognose, wann er wieder einsatzfähig ist, wollte Niemeyer nicht wagen: "Ich hoffe, dass ich am Donnerstag mit dabei sein kann", sagte der 25-Jährige.

Rückkehrer Frank Baumann, der den Trainingsauftakt in dieser Woche verpasst hatte, geht davon aus, dass er beim UEFA-Cup-Halbfinal-Hinspiel dabei sein kann, sofern er am Mittwoch keine Beschwerden mehr hat. Ob der Kapitän dabei ist, entscheidet sich erst beim Abschlusstraining.

Petri Pasanen, der am Montag andeutete, dass ein Einsatz im Hinspiel gegen den Hamburger SV zu früh kommen könnte, absolvierte wie am Montag ein leichtes Laufprogramm mit Fitness-Coach Yann-Sebastian Kugel. Allerdings verabschiedete sich der Finne bereits nach rund 30 Minuten vom Trainingsgelände, eine größere Belastung ist momentan noch nicht möglich. "Wir wollen kein Risiko eingehen", so der am Zeh verletzte Pasanen.