Leverkusen - Ein paar Einheiten wird Tranquillo Barnetta noch verpassen. Dramatisch allerdings ist die Sache nicht. Der Schweizer Nationalspieler in Diensten von Bayer Leverkusen, der sich im Januar am Meniskus hatte operieren lassen müssen, war vom Trainingslager im Zillertal ins bayerische Starnberg gefahren, um sich dort wegen leichter Schmerzen im Knie von Dr. Klaus Eichhorn untersuchen zu lassen.

Der Mediziner, der zu Beginn des Jahres auch die OP vorgenommen hatte, gab allerdings Entwarnung. "Es liegt kein Befund vor, Tranquillo wird in den kommenden Tagen wieder ins Training einsteigen", versicherte Bayer-Pressesprecher Dirk Mesch nach Rücksprache mit dem Mittelfeldspieler.

Schwaab trainiert individuell

Wie Barnetta muss derzeit auch Nachwuchskraft Danny da Costa mit dem Übungsprogramm aussetzen. Den Abwehrspieler plagt eine Kapselverletzung im rechten Knie, er wird einige Tage pausieren müssen.

Mit dabei beim Training am Dienstag war dagegen wieder Daniel Schwaab. Der Außen- und Innenverteidiger, der in den vergangenen Tagen wegen muskulärer Probleme kürzer trat, absolvierte ein Soloprogramm mit leichten Lauf- und Ballübungen, ähnlich wie es kürzlich auch Renato Augusto getan hatte.