Bremen - Philipp Bargfrede vom SV Werder Bremen hat nach seinem Außenmeniskusriss und über siebenwöchiger Verletzungspause am Montag wieder mit der Mannschaft trainiert.

"Auf jeden Fall ist es für mich ein doppelt schönes Gefühl an so einem Tag wie heute wieder auf den Platz zurückzukehren", sagte Bargfrede. Auf diesen Moment hat er seit seiner Verletzung im Wintertrainingslager hingearbeitet.

Vier Monate ohne Ball



Während des Testspiels gegen den VfL Wolfsburg im Finale des Tuttur-Cups riss sich Bargfrede den Außenmeniskus, am Tag nach der Partie flog er umgehend zurück in die Hansestadt. Die Saisonvorbereitung war für ihn gelaufen, stattdessen musste er unter das Messer.

Dabei war der schon mehrfach von schwerwiegenden Verletzungen zurückgeworfene Profi zu Jahresbeginn abermals gerade erst ins Training zurückgekehrt. Achillessehnenprobleme verhinderten im November und Dezember die Arbeit mit dem Ball. Vier Monate musste sich Bargfrede mit Kraft- und Aufbautraining begnügen. Eine harte Zeit - besonders dann, wenn es in der Mannschaft - wie zuletzt - nicht rund lief. "Allein zum Zuschauen verdammt zu sein ist hart, aber die letzten Wochenenden waren echt noch mal extra schwierig", sagte der Mittelfeldspieler.