Köln - Zur Winterpause ruht der Ball in der Bundesliga zwar - auf dem Transfermarkt bewegt sich aber eine ganze Menge! Holger Badstuber und Yunus Malli sind zwei besonders prominente Akteure, die zu Jahresbeginn Platz auf dem Personalkarussell genommen haben.

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Für Holger Badstuber ist die Devise beim FC Schalke 04 klar: Neuer Club, neues Glück. Die Königsblauen haben den 31-maligen Nationalspieler auf Leihbasis für ein halbes Jahr vom FC Bayern München verpflichtet. Beim Rekordmeister kam der 27 Jahre alte Innenverteidiger zuletzt - vor allem wegen vielen Verletzungen - nicht mehr regelmäßig zum Einsatz; bei den Knappen soll der Linksfuß die Defensive stabilisieren. Sein neuer Trainer Markus Weinzierl glaubt daran, dass Badstuber S04 weiterhelfen kann: "Wir werden sehen, wie lange er braucht, bis er hier ankommt. Die Zeit geben wir ihm - und dann wird er uns mit seiner Erfahrung helfen."

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Neben Badstuber absolvierte auch ein weiterer neuer Spieler am Donnerstagvormittag seine erste Einheit auf dem Grün am Schalker Trainingsgelände. Guido Burgstaller ist als Top-Torjäger der 2. Bundesliga vom 1. FC Nürnberg nach Gelsenkirchen gewechselt. Der österreichische Stürmer kommt mit der Empfehlung von 14 Zweitliga-Toren aus 16 Partien.

Vier stoßen zum Wolfsrudel

Mit gleich vier neuen Akteuren plant der VfL Wolfsburg die Aufholjagd. Die bekannteste Verstärkung ist sicher Yunus Malli. Den torgefährlichen Spielmacher hat der VfL von Konkurrent 1. FSV Mainz 05 losgeeist. Für die Rheinhessen erzielte der neunmalige Nationalspieler der Türkei in 16 Bundesliga-Einsätzen in dieser Saison bislang sechs Treffer, bereitete weitere sieben vor. "Ich will einfach meinen Teil dazu beitragen, dass der Verein auch da wieder hinkommt, wo er hingehört", sagte der 24-Jährige in bereits neuem Clubdress.

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Auch Paul-Georges Ntep, Riechedly Bazoer und Victor Osimhen dürfen sich künftig Wölfe nennen. Ntep hat die Mannschaft von Trainer Valérien Ismael aus Rennes geholt, Bazoer aus Amsterdam, Osimhen von den nigerianischen Ultimate Strikers. Eines macht der VfL mit seinen namhaften Transfers deutlich: An den verbleibenden 18 Spieltagen will der Verein aus der Autostadt wieder angreifen.

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"Kolo" soll Fohlen-Abwehr stärken

Erneut angreifen will auch Borussia Mönchengladbach. Unterstützen soll die Elf vom Niederrhein dabei ein Verteidiger: Timothée Kolodziejczak ist vom spanischen Europa-League-Sieger FC Sevilla nach Gladbach gewechselt. Der Franzose, den selbst sein neuer Trainer Dieter Hecking wegen des schwierig auszusprechenden Nachnamens nur "Kolo" nennt, kommt als Ersatz für Alvaro Dominguez zu den Fohlen. "Er hat einiges vorzuweisen und passt sehr gut ins Profil", freut sich Sportdirektor Max Eberl.

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