bundesliga.de präsentiert die Reaktionen der Trainer am 32. Spieltag:

FC Schalke 04 - VfB Stuttgart 1:2 (1:1)

Interimstrainer Mike Büskens (Schalke 04): Die Effektivität hat den Unterschied gemacht. Stuttgart hat unsere Fehler ausgenutzt.

Teamchef Markus Babbel (VfB Stuttgart): Das war ein ganz wichtiger Sieg. Jetzt können wir befreit aufspielen. Wir wollen jetzt genauso engagiert gegen Cottbus auftreten und dann sehen, was am letzten Spieltag bei den Bayern noch möglich ist.


Hamburger SV - VfL Bochum 3:1 (2:0)

Trainer Martin Jol (Hamburger SV): Wir haben mit neuer Abwehr und neuem zentralen Mittelfeld gespielt und es ist in der ersten Halbzeit so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. In der zweiten Halbzeit haben wir Bochum etwas zu viel Raum gelassen und das Gegentor indirekt selber verschuldet. Wir hätten mit unseren Chancen dieses Spiel noch früher entscheiden müssen, aber das ist vielleicht eine Sache für die Zukunft. Ich bin sehr froh, dass Timothee Atouba wieder dabei ist.

Trainer Marcel Koller (VfL Bochum): Das ist für wieder sehr unglücklich gelaufen. Das Spiel war in den ersten 15 Minuten ausgeglichen. Dann haben wir einen Fehler gemacht und der erste Schuss aufs Tor geht gleich in den Winkel. Wir hatten dann selber eine große Chance zum Ausgleich aber machen das Tor nicht. Nach dem 2:0 war es dann sehr schwer zurück zu kommen. Schade, wir haben keinen Punkt mitgenommen und sind noch weiter abgerutscht.


Energie Cottbus - Borussia Mönchengladbach 0:1 (0:0)

Trainer Bojan Prasnikar (Energie Cottbus): Wir sind mit großen Hoffnungen in dieses Spiel gegangen. In der ersten Halbzeit gab es für beide Seiten wenig Chancen, aber in der zweiten Hälfte haben beide den Weg nach vorne gesucht. Es gab viel Platz für Konter. Wir haben zwei, drei große Chancen nicht genutzt und wurden dafür am Ende bestraft.

Trainer Hans Meyer (Borussia Mönchengladbach): Wir wussten, was uns hier erwartet. In der ersten Halbzeit haben wir zwar keine Torgefahr ausgestrahlt, aber das Spiel kontrolliert. In der zweiten Hälfte haben wir uns das 1:0 verdient, auch wenn wir vorher durchaus in Rückstand hätten geraten können. Dieser Sieg steht uns richtig gut zu Gesicht.


Eintracht Frankfurt - Werder Bremen 0:5 (0:0)

Trainer Friedhelm Funkel (Eintracht Frankfurt): Natürlich haben wir eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Wir können nicht zufrieden sein. In der ersten Halbzeit haben wir uns noch gut bewegt und uns durch Meier und Fenin auch gute Chancen herausgespielt, in der zweiten Halbzeit waren wir aber nur noch fünf Minuten konzentriert. Danach haben wir in elf Minuten das Spiel verloren, wie wir es auf diese Weise nicht hätten tun dürfen.

Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): Wir sind sehr zufrieden. Die Mannschaft hat einen hervorragenden Auftritt hingelegt. In der ersten Halbzeit haben wir unserer Chancen noch vergeben, die wir dann in der zweiten Halbzeit alle genutzt haben. Das hat uns Sicherheit gegeben und auch nach dem Platzverweis haben wir nicht nachgelassen. Deshalb sind wir am Ende mit diesem Ergebnis belohnt worden.


Arminia Bielefeld - 1899 Hoffenheim 0:2 (0:1)

Trainer Michael Frontzeck (Arminia Bielefeld): Das war ein sehr bitterer Abend für uns. Wir dürfen aber nicht jammern, denn wenn man so viele hundertprozentige Chancen hat und keine Tore macht, verliert man. Bitter ist auch, dass Torben Marx eine Muskelverletzung und Andre Mijatovic Gelb-Rot gesehen hat: So fehlen noch zwei wichtige Spieler in dem schweren Spiel am Samstag in Dortmund.

Trainer Ralf Rangnick (1899 Hoffenheim): Wir sind über das Ergebnis sehr froh. In Anbedracht der Tatsache, dass wir viele Spieler ersetzen mussten, war es ein gutes Spiel von uns. Wir hatten sicher in der ein oder anderen Situation auch Glück und einen Torwart in sehr guter Form.


VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund 3:0 (1:0)

Trainer Felix Magath (VfL Wolfsburg): Obwohl der BVB sehr stark war, haben wir nach vorne gespielt. Und im Sturm haben wir natürlich Qualität. Und die setzt sich auf Dauer dann auch durch.

Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): Wir haben hier nicht unverdient verloren, dennoch haben wir nicht das Gefühl, versagt zu haben. Wolfsburg hat einfach eine Wahnsinnsqualität. Wir haben abgerufen, was möglich war, und das war heute eben nur eine Niederlage. Die Höhe war am Ende eigentlich egal.


Bayern München - Bayer Leverkusen 3:0 (0:0)

Trainer Jupp Heynckes (Bayern München): Wir haben in der ersten Halbzeit zu unruhig gespielt, es war wenig Bewegung im Spiel. In der Halbzeitpause habe ich den Spielern klar gemacht, dass sie anders spielen müssen. Ich weiß, wenn wir defensiv gut stehen, dass nach vorne immer etwas geht.

Trainer Bruno Labbadia (Bayer Leverkusen): Wir haben in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht und hatten die besseren Torchancen. Das Einzige, was uns gefehlt hat, war der letzte Pass. In der ersten Halbzeit hat der Schiedsrichter zwei klare Elfmeter nicht gegeben, das hätte uns sehr gut getan. Was wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben, war nicht gut. Wir sind ineinander gefallen.


1. FC Köln - Hertha BSC 1:2 (0:1)

Trainer Christoph Daum (1. FC Köln): Wir haben aus unseren Möglichkeiten fast das Maximum gemacht. Wir konnten leider aus den guten Situationen, die wir uns erarbeitet haben, kein Kapital schlagen. Da sieht man auf der anderen Seite dann die Qualitäten einer Mannschaft wie Hertha BSC. Der Anschlusstreffer kam leider zu spät. Vom Einsatz her war das klasse, was wir heute gemacht haben.

Trainer Lucien Favre (Hertha BSC): Wir haben jetzt noch zwei Spiele, und es sind noch sechs Punkte zu vergeben. In Berlin herrscht jetzt natürlich Euphorie, und das Stadion wird am Samstag voll sein. Das ist eine gute Situation für den Verein, und wir wollen bis zum Schluss unser Bestes geben.


Karlsruher SC - Hannover 96 2:3 (2:2)

Trainer Edmund Becker (Karlsruher SC): Das ist ein ganz bitterer Tag für uns. Das Spiel war symptomatisch für die ganze Saison. Wir haben zu Beginn Fußball mit Leidenschaft gespielt und sind verdient in Führung gegangen. Dann haben wir uns in drei Minuten alles kaputt gemacht. Danach war die Mannschaft am Boden.

Trainer Dieter Hecking (Hannover 96): Es tut mir leid, dass die Stimmung in Karlsruhe nicht so gut ist, aber nach einer halben Stunde war meine Stimmung nicht die beste. Was wir bis dahin abgeliefert haben, war nicht in Ordnung. Nach dem 0:2-Rückstand hat meine Mannschaft aber dagegen gehalten. Dafür muss ich ihr ein Kompliment machen.