Fürth - Eine Woche vor dem Rückrundenauftakt in der Fußball-Bundesliga, bei dem der FC Augsburg die TSG 1899 Hoffenheim empfängt, bestritt das Team von Trainer Markus Weinzierl die Generalprobe im Testspiel bei der Spielvereinigung Greuther Fürth. Beim Zweitligisten siegte der FCA trotz Pausenrückstand 2:1.

Eigentlich sollte es auf dem Platz ein Wiedersehen mit Abwehrspieler Ronny Philp geben, der gerade in der Winterpause bis zum Saisonende vom FCA an Fürth ausgeliehen worden war. Doch Philp ist nach dem Fürther Trainingslager, dass sie am Samstag beendeten, leicht angeschlagen. "Wir wollen nichts riskieren", sagte Philp als er seine alten Kollegen begrüßte. Ebenfalls nicht mitwirken konnte der ehemalige Augsburger Goran Sukalo aufgrund einer Erkältung.

Auf Seiten des FCA musste ebenfalls ein Spieler auf das Duell mit dem Ex-Club verzichten. Nikola Djurdjic fehlte aufgrund von Knieproblemen.

Röcker bringt Fürth in Führung

Die Begegnung begann auf beiden Seiten schwungvoll. Der FCA hatte in Person von Tobias Werner, Dominik Kohr und Raul Bobadilla Torgelegenheiten, die aber ebenso nicht genutzt wurden wie die beste FCA-Chance in den ersten 45 Minuten. Mittelfeldspieler Dominik Kohr hatte sich gegen mehrere Fürther Gegenspieler im Strafraum durchgesetzt, scheiterte aber an Fürths Schlussmann Wolfgang Hesl, der mit einem Fußreflex abwehren konnte (40.). Es wäre der Ausgleich gewesen, denn Fürth war in der 27. Minute durch einen Treffer von Abwehrspieler Benedikt Röcker in Führung gegangen. In dieser Phase des Spiels ließ der FCA einige Fürther Möglichkeiten zu. Es blieb aber bei dem einen Gegentor.

In der Halbzeitpause nahm Markus Weinzierl vier Wechsel vor. Ioannis Gelios ersetzte Alex Manninger im Tor und für Jan-Ingwer Callsen-Bracker, Tobias Werner und Raul Bobadilla kamen Pierre-Emil Höjbjerg, Dong-Won Ji und Caiuby neu ins Spiel. Und zwei der Neuen führten sich sehr gut ein, denn nach einer Flanke von Pierre-Emile Höjbjerg traf Caiuby in der 49. Minute per Kopf zum Ausgleich.

Pech für Esswein

Dieser Treffer gab dem FCA Aufwind, denn nun war das Team zielstrebiger und kam zu weiteren Chancen. Dong-Won Ji war es schließlich, der den FCA in Führung in der 56. Minute in Führung brachte. Pech hatte Alexander Esswein, der mit einem direkten Freistoß nur den Pfosten des Fürther Tores traf (65.). Kurz nach seiner Einwechslung beförderte Shawn Parker den Ball ins Fürther Tor, doch der Treffer zählte wegen einer Abseitsstellung nicht (70.).

Kurz vor Schluss hätte Dong-Won Ji noch auf 3:1 erhöhen können, doch sein Schuss strich knapp am Fürther Tor vorbei. So blieb es bei dem verdienten Erfolg für den FCA.